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Düsseldorf
Maxhaus: Festwoche ist ein Erfolg

Düsseldorf. Gospelgottesdienst und eine Party für Freunde zum zehnten Geburtstag.

Den Dialog zwischen Kirche und Stadtkultur fördern: Das macht das Düsseldorfer Maxhaus der katholischen Kirche nun seit zehn Jahren. Die Einrichtung in der Carlstadt feierte in der letzten Woche ihren runden Geburtstag. Am Samstag endete die Jubiläumswoche mit einem Gospelgottesdienst und einem Fest für Freunde des Maxhauses.

Das Maxhaus wurde nach sechs Jahren Bauzeit im Jahr 2006 eröffnet. "Mittlerweile haben wir uns fest im Herzen der Carlstadt etabliert", sagte Leiterin Iris Müller-Nagel. Das Ziel, einen Gesprächsort für den Dialog mit Gläubigen und Neugierigen zu schaffen, sei aufgegangen.

In der Jubiläumswoche bot das Maxhaus je eine Veranstaltung aus seinen vier Sparten Musik, Wort, Glaube und Kunst an. "Den Auftakt machte ein Tag der offenen Tür", erzählt Müller-Nagel, "das hat die Leute total gefreut." Alle Veranstaltungen seien restlos ausverkauft gewesen. Am Samstag setzte ein Gospelgottesdienst den Schlusspunkt unter die Festwoche. Yasmina Hunzinger, Eberhard Rink, Leslie Jost und Timo Böcking präsentierten moderne Gospel, die zum Mitsingen einluden. "You are my shelter, every day" schallte es durch die Maxkirche. Die Gäste klatschten dazu fröhlich mit. Schauspielerin Suzanne Ziellenbach stellte die Geschichte des barmherzigen Samariters szenisch dar.

An den Gottesdienst schloss sich nahtlos das Freundesfest an. Eine Marching Band empfing die Gäste, um sie in den Klosterhof zu führen. "Die Party ist für alle Menschen, die Arbeiten übernommen haben oder einfach mit dem Maxhaus verbunden sind", sagte Müller-Nagel. Die rund 200 Gäste ließen dann den Abend ausklingen: Mit Kaffee und Kuchen in entspannter Lounge-Atmosphäre, beim Kicker-Spielen, auf der Tanzfläche oder an der Galerie der besten Bilder aus dem Maxhaus.

Das heutige Maxhaus entstand im Jahr 1661 als erstes Franziskanerkloster in Düsseldorf. Die St. Maximilian-Kirche, die direkt an das Maxhaus angrenzt, wurde erst danach gebaut. Im 19. Jahrhundert wurde das Kloster zur Schule umfunktioniert. Auch Heinrich Heine wurde dort unterrichtet.

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