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Einbruchsradar Düsseldorf
Mehr als 30 Einbrüche in der Vorwoche

Das sind die Einbruchsradare in Düsseldorf
Das sind die Einbruchsradare in Düsseldorf FOTO: Polizei
Düsseldorf. Die Zahl der Einbrüche und der Versuche liegt in dieser Woche bei 32 Fällen. Das ist dem Einbruchsradar zu entnehmen, der heute von der Polizei veröffentlich wurde.

Dass die Zahlen im Vergleich zum Start des Radars Anfang März leicht rückläufig sind - da waren es sogar mehr als 50 Taten pro Woche - liegt auch an der Zeitumstellung. Seit es abends länger hell ist, ist die "Saison" für die so genannten Dämmerungstäter, die in den Wintermonaten für das Gros der Taten verantwortlich sind, gelaufen. Sie werden im Oktober zurückkehren.

Der Schwerpunkt in der vergangenen Woche, Zeitraum vom 4. April, 6 Uhr, bis zum 11. April, 6 Uhr, liegt ganz klar in den innenstadtnahen Stadtteilen. Allein 20 Einbrüche in der Stadtmitte, Oberbilk, Friedrichstadt, Altstadt und Flingern, sind auf der Karte verzeichnet. 

Mit dem neuen Einbruchsradar, das die Polizei ab sofort regelmäßig montags für die zurückliegende Woche veröffentlicht, will die Behörde zweierlei erreichen: Zum einen soll das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass täglich Einbrecher in der Stadt unterwegs sind. Dadurch hofft die Polizei, dass die Bürger auch mehr über die Sicherung der eigenen Wohnung nachdenken und gegebenenfalls nachrüsten. Schon jetzt liegt die Quote der Fälle, bei denen Einbrecher an den Sicherungen scheitern, bei über 40 Prozent.

Zum anderen aber setzen die Fahnder darauf, dass sich nach der Veröffentlichung der Tatorte auch bislang unbekannte Zeugen noch melden, deren Beobachtungen bei der Klärung der Taten helfen können - weil sie etwa verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich der Tatorte gesehen haben.

Das Einbruchsradar wird jeweils montags auf der Internetseite der Polizei aktualisiert: www.polizei.nrw.de/duesseldorf

(isf)
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