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Düsseldorf
Mehr als 800 Schmuckstücke aus Einbrüchen ausgestellt

Düsseldorf. Es wird mal wieder eng im Kriminalkommissariat 14: Da stehen kistenweise Beutestücke herum, die die Einbruchsfahnder bei verschiedenen Tatverdächtigen sichergestellt haben. Nicht alle haben sie den Listen zuordnen können, die Einbruchsopfer ihnen gegeben haben. Das liegt auch daran, dass viele Einbrecher reisende Täter und die Tatorte bei weitem nicht alle in Düsseldorf waren.

Allein im Umfeld eines Mannes, der eigentlich wegen des brutalen Raubüberfalls auf eine alte Dame gesucht - und gefasst - worden war, haben die Fahnder mehr als 200 Schmuckstücke, Uhren und andere Wertsachen sichergestellt. Sie sind sicher, dass die gesamte Beute im vergangenen Jahr in Erkrath, Meerbusch und Düsseldorf gemacht wurde. Wo genau, wollen sie jetzt ermitteln und bei der Gelegenheit auch die Preziosen ihren rechtmäßigen Besitzern wiedergeben. Von 17 bis 21 Uhr werden die Beutestücke deshalb heute in der Kantine des Polizeipräsidiums (Jürgensplatz 5-7) ausgestellt. Ein zweiter Termin ist für Samstag, 10 bis 14 Uhr geplant. Gezeigt werden da auch zahlreiche andere, insgesamt 800, Beutestücke, die im Dezember bei der Zerschlagung einer Einbrecherbande gefunden worden waren. Die war auch im Raum Neuss, Düren, Wesel und Soest sowie im Rheinisch-Bergischen und im Oberbergischen Kreis aktiv.

Wer nicht zur Ausstellung kommen kann - in der es nebenbei auch noch fachkundige Tipps für die Einbruchssicherung in Haus und Wohnung gibt - kann auch im Internet prüfen, ob sein Eigentum darunter ist. Unter www.polizei.nrw.de/duesseldorf ist ein Teil der Stücke zu sehen - und für den Erfolgsfall führt von dort ein Mausklick direkt zum Formular, das für die Rückgabe ausgefüllt werden muss.

(sg)
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