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Düsseldorf
Mehr ambulante Pflegeplätze geplant

Düsseldorf. Die Stadt Düsseldorf hat Bedarf an Pflegestellen. Freie Grundstücke sollen den Bedarf nun decken: Rund 60 Teilnehmer der Fachkonferenz Alter und Pflege kamen auf die Idee, auf diesen Grundstücken ambulant betreute Wohngemeinschaften entstehen zu lassen.

Auf der Konferenz waren Vertreter aus NRW, aus der Kommunalpolitik, der Liga Wohlfahrt, der Wohnungswirtschaft, des Bauaufsichtsamtes, des Liegenschaftsamtes sowie Anbieter von Wohngemeinschaften. Sie beschäftigten sich gemeinsam mit der Frage, wie künftig weitere dieser Wohngemeinschaften entstehen könnten.

Für die Zukunft wird jetzt ein Leitfaden mit Rahmenbedingungen für den Bau der Wohngemeinschaften entwickelt. Federführend ist hierbei das Amt für soziale Sicherung und Integration, das Liegenschaftsamt, das Bauaufsichtsamt und das Amt für Wohnungswesen arbeiten mit.

9,86 Prozent der Einwohner Düsseldorfs sind 75 Jahre und älter. Das sind 61.953 Menschen. Derzeit gibt es in der Stadt 5211 Pflegeplätze, die nicht alle ambulant sind. Prognosen ergeben, dass der Bedarf in den nächsten acht Jahren auf rund 6350 Plätze steigen wird.

Düsseldorf ist daran interessiert, dass die Versorgung der betreuten Menschen einer guten Qualität entspricht und ihre Versorgung keine Lücken aufweist. Zudem wünschen sich die meisten Betreuten, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. Die Alternative zu den stationären Einrichtungen sind die ambulant betreuten Wohngemeinschaften, von denen es in der Stadt bereits 21 Stück gibt. Das Angebot richtet sich an pflegebedürftige, schwer körperbehinderte oder dementiell erkrankte Menschen.

(alsa)
 
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