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Mehrfachtäter hinter Gitter

Düsseldorf. stefani.geilhausen @rheinische-post.de

Es gibt drei Möglichkeiten, um von der Intensivtäter-Liste im Jugendkommissariat zu kommen. Entweder hört man mit den Straftaten auf oder geht ins Gefängnis - oder vollendet das 21. Lebensjahr. Serientäter, die der Jugendfahndung entwachsen sind, hängen in der Regel ihre kriminelle Karriere nicht an den Nagel. Nur fielen sie bislang als Serientäter nicht sofort ins Auge. Künftig haben solche Dauerkunden bei der Polizei persönliche Sachbearbeiter. Die können schnell erkennen, auf welchem Weg ihre Pappenheimer sind. Die Aktenführung wird effizienter, die Beweisführung ebenfalls, und im Zusammenspiel mit der Staatsanwaltschaft lassen sich beispielsweise Bewährungsversager flott wieder hinter Gitter bringen.

Eben darum geht es: Die Mehrfachtäter von der Straße zu holen. Ihre Taten sind in der Regel die, unter denen Bürger am meisten leiden: Einbrüche, Raub, Diebstahl oder Autoaufbrüche. Jeder Tag, den ein solcher Täter in Haft verbringt, bedeutet ein bisschen mehr Sicherheit. Und weniger Opfer.

Quelle: RP
 
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