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Meinung äußern, aber friedlich!

Die Demonstration des Bündnisses "Düsseldorf stellt sich quer" ist - weitgehend - friedlich zu Ende gegangen. Kleinere Rangeleien gab es vor dem Schlösser-Quartier, doch letztlich blieb die Situation unaufgeregt. Insgesamt darf man also sagen: Es war ein brauchbares, gutes Beispiel für die friedliche Auseinandersetzung mit einer anderen politischen Meinung als der eigenen.

Das ist bei einer AfD-Veranstaltung auch schon mal anders gelaufen. Beim Kreisparteitag im März des vergangenen Jahres etwa, als am Geschwister-Scholl-Gymnasium mehr als 30 Türschlösser verklebt wurden. Diesmal hatte "Düsseldorf stellt sich quer" erneut frühzeitig Proteste gegen die AfD angekündigt. Je nachdem, welche Gruppierungen sich dieser Ankündigung angeschlossen hätten, hätte der Sonntagabend in der Altstadt ganz anders aussehen können. Stattdessen gab es Transparente und Plakate mit Forderungen nach einer bunten Gesellschaft und viele Demonstranten wie Pater Wolfgang, die entschlossen, aber friedlich ihre Meinung kundtaten.

Die Polizei, die früh im Einsatz war und klare Präsenz zeigte, trug ebenfalls ihren Teil zum friedlichen Verlauf bei. So darf politische Meinungsäußerung ablaufen.

Quelle: RP
 
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