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Düsseldorf
Messe zeichnet Doktorandin aus

Düsseldorf. Jede Sprache hat Eigenheiten, die der Wissenschaft Rätsel aufgeben. Auch wenn Englisch eine Weltsprache ist und erforscht scheint, gibt es auch hier noch viele Bereiche, die nicht ausreichend entschlüsselt sind. Gerade das Gebiet Technik und Sprache liegt noch weitgehend Brach. Sprache ist hier jedoch ein nicht unbedeutender Faktor. Für ihre Dissertation zu diesem Thema - "Wie im Englischen kurze Momente eine Weile dauern können" - wurde die 32-jährige Zsófia Gyarmathy deshalb am vorletzten Messetag mit dem Drupa-Preis 2016 ausgezeichnet. Von Katharina Schneider-Bodien

Den mit 6000 Euro dotierten Preis überreichten Claus Bolza-Schünemann als Vorsitzender des Drupa-Komitees, Werner Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf sowie Unirektorin Anja Steinbeck. Mit ihrer Arbeit leiste die gebürtige Ungarin einen nicht unbedeutenden Beitrag zur Kommunikation zwischen Mensch und Maschine, hieß es zur Begründung. Durch das von ihr entwickelte Rechenmodell lasse sich nun ein punktueller Sachverhalt als Verlaufsform darstellen. Von "einem großen Tag für die Philosophische Fakultät", sprach Doktormutter Hana Filip in ihrer Laudatio. Gyarmathy sei schon früh mit ihrer Leistung aufgefallen. Der Abschluss "summa cum laude" sei daher nicht verwunderlich. Auch Claus Bolza-Schünemann stellte den "besonders innovativen, methodischen Ansatz" der jungen Wissenschaftlerin heraus. Die Fachjury hatte in diesem Jahr aus elf Dissertationen auswählen können. Der Drupa-Preis ist die höchstdotierte Auszeichnung der Philosophischen Fakultät und wird seit 1978 jährlich verliehen.

Quelle: RP
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