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Düsseldorf
Mieter pöbelt bei Gerichtstermin herum

Düsseldorf. Nach etlichen Attacken gegen Nachbarn in Flingern, Bilk und inzwischen im Linksrheinischen traute sich ein Diplom-Ingenieur (55) gestern nicht auf die Anklagebank. Im Landgericht wollte er gegen vier Monate Bewährungsstrafe wegen einer Faustattacke gegen einen Nachbarn protestieren. Doch weil Zuschauer und Reporter im Saal waren, blieb der 55-Jährige wie schon einmal vor der Tür, pöbelte dort aber so laut herum, dass etliche Justizkräfte ihn beruhigen mussten.

Derweil wurde drinnen im Saal sein Protest verworfen. Dem Staatsanwalt ist das nicht genug: Er geht gegen einen zunächst ergangenen Freispruch für den mutmaßlich schlimmsten Mieter Düsseldorfs vor. Dabei war es um Pfefferspray-Attacken gegangen. Wann darüber erneut verhandelt wird, ist unklar, ebenso wie eine weitere Berufung des 55-Jährigen gegen eine 18-monatige Haftstrafe wegen weiterer Angriffe in der Nachbarschaft.

(wuk)
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