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Düsseldorf
Mit drei Treckern zur Weltmeisterschaft

Düsseldorf: Mit drei Treckern zur Weltmeisterschaft
Diese drei Trecker und ihre Fahrer messen sich in Geschicklichkeit und Fahrkönnen bei der WM. FOTO: Olaf Staschik
Düsseldorf. Sie sind sechs Männer mittleren Alters, die sich wie verrückt auf eine Fahrt nach Österreich freuen. Anfang der Woche geht es los. In drei Teams, in drei Autos und – das ist besonders wichtig – mit drei Hängern. Auf jedem der Anhänger steht ein Trecker.

Die Urdenbacher erfüllen sich einen Traum: Weltmeister im Treckerfahren werden, oder besser: an der Weltmeisterschaft teilnehmen. Für Harald Schwenzig, Robert Reibel, Peter Bauer und Alfred Müller ist das Neuland; Michael Kümmel und Torsten Winter hingegen sind WM-erfahren. Sie haben schon zweimal teilgenommen. Winter betont, dass es bei der Weltmeisterschaft, zu der nur Trecker-Oldtimer (bis Baujahr 1986) zugelassen sind, nicht um Schnelligkeit geht, sondern um Geschicklichkeit.

Die sechs Kumpels können alle Trecker fahren. Winter besitzt einen "Hannomag R16", Baujahr 1954, Harald Schwenzigs "Deutz 15" von 1960 erstrahlt im edlen Grün. Die Lackierung ist ziemlich neu. Denn der 15-PS-starke Oldie war zuvor rosa lackiert - es war einmal ein Geburtstagsgeschenk für seine Frau Silke. Der dritte Trecker ist Robert Reibels "Fahr D 180" (1956) und mit 24 PS der schnellste.

Eine der größten Herausforderungen bei der WM ist die Fahrt über den Großglockner mit bis zu 16-prozentigen Steigungen und zahlreichen Kurven. "Das ist nicht ganz leicht", sagt Winter. Am Dienstag nächster Woche wollen die Treckerfahrer wieder kommen. Ambitionen auf einen der zahlreich ausgeschriebenen WM-Titel haben sie nicht. Dabeisein ist alles.

(wa.)
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