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Düsseldorf
Mord in Bilk: Ermittler prüften Todesfall in Flingern

Düsseldorf. Die Staatsanwaltschaft Gießen leitet die Ermittlungen zum Doppelmord an zwei Frauen in Bilk und hat deshalb bundesweit nach ungeklärten vergleichbaren Fällen gesucht, die im Zusammenhang mit der in U-Haft sitzenden Verdächtigen stehen könnten. Dabei stießen die Gießener auch auf zwei Todesfälle, die sich vor gut sechs Jahren in Flingern ereignet hatten. Damals waren ein 91-Jähriger und seine Frau tot aufgefunden worden. Nach Ansicht der Düsseldorfer Akten haben die Ermittler nun festgestellt, dass es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass die Verdächtige mit dem Tod des Ehepaars aus Flingern etwas zu tun hat. Ähnlich gelagert erschien der Fall, weil wie im Bilker Fall eine EC-Karte der Verstorbenen eingesetzt worden war und auf den Kamerabildern der Bank eine vermummte Frau zu sehen war. Die Personen auf den Bildern unterscheiden sich aber merklich.

Die Staatsanwaltschaft wird in den nächsten Wochen entscheiden, ob sie Anklage gegen die verhaftete 35-Jährige erhebt. Dies gilt nach jetzigem Stand der Ermittlungen als wahrscheinlich.

(hdf)
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