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Düsseldorf
Mutmaßliche Diebin bricht vor Gericht zusammen

Düsseldorf. Mit dem Zusammenbruch einer Angeklagten kurz nach Prozessbeginn ist eine Berufungsverhandlung beim Landgericht am Montag abrupt beendet worden. Es geht um vier Monate Haft für die Ladendiebin.

Die Frau war gleich zu Verhandlungsbeginn kollabiert, seitlich auf den neben ihr sitzenden Verteidiger gekippt und plötzlich nicht mehr ansprechbar. Die 64-Jährige aus Monheim musste noch im Gerichtssaal von Ersthelfern der Justiz, später dann von einer Notärztin versorgt und per Krankenwagen in eine Klinik gebracht werden. 

In der Verhandlung ging es um ihre Freiheit: Nach etlichen Vorstrafen als Ladendiebin war sie erneut erwischt, vom Amtsgericht Langenfeld zu vier Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden.

In der Berufung vorm Landgericht wollte sie versuchen, dieses Schicksal doch noch abzuwenden. Über die Gründe für ihren Zusammenbruch wurde nichts bekannt. Sicher ist nur, dass die Frau seit Jahren Psychopharmaka einnehmen muss. Ob und wann der Prozess gegen sie nachgeholt werden kann, ist ungewiss.

(wuk)
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