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Düsseldorf
Mutter Ey bekommt ein Denkmal

Im Andreasquartier soll eine große Düsseldorferin geehrt werden: Mutter Ey, die in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts die Künstler unterstützte, ihnen Kredit gewährte und sie auf der heutigen Heinrich-Heine-Allee ausstellte, soll auf einem neuen Platz an der Neubrückstraße ein Denkmal erhalten. "Wir übernehmen dafür das Sponsoring in Gänze", erklärt Uwe Schmitz, Chef des Investors Frankonia Eurobau. Die Entscheidung ist weitreichender, als sich die Düsseldorfer Jonges erhofft hatten. Sie hatten sich im November mit Schmitz getroffen und um Unterstützung gebeten, und Schmitz macht das Denkmal nun zur eigenen Sache, was eine Spende von fast 100 000 Euro bedeutet. Bert Gerresheim wird das Denkmal gestalten.

Der Platz entsteht gegenüber der Einfahrt zur Tiefgarage der Kunstsammlung. Dort ist bereits ein Solitärgebäude des Andreasquartiers zu sehen, in dessen gläsernem Erdgeschoss ein Mutter-Ey-Café geplant ist. Die Etage darüber will Schmitz Schülern der Kunstakademie dauerhaft als Ausstellungsraum zur Verfügung stellen. Oberbürgermeister Thomas Geisel begrüßt die Idee, den Platz des Denkmals als Mutter-Ey-Platz zu benennen

(ujr)
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