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Düsseldorf
Neubauten verändern das Gesicht des Medienhafens

Düsseldorf: Neubauten verändern das Gesicht des Medienhafens
Die Zentrale des Internetportals Trivago soll nächstes Jahr fertiggestellt werden. FOTO: Bretz Andreas
Düsseldorf. Die Unternehmenszentralen von Trivago und Uniper sollen im kommenden Jahr fertig werden. Auch zwei Wohntürme sind im Bau, Pläne für die Kesselstraße folgen. Von Uwe-Jens Ruhnau und Andreas Bretz (Fotos)

Die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts haben das Stadtbild Düsseldorfs maßgeblich verändert. In der Mitte des Jahrzehnts wurde die Rheinuferpromenade eröffnet, die Stadt gewann an Lebensqualität. Gleichzeitig entwickelte sich der Medienhafen, er stärkte das Profil Düsseldorfs als Dienstleistungsstandort. In der Mitte der Kaistraße entstand das Medienzentrum, die Stadt buchte dort Flächen und gab sie preiswerter weiter, um das Geschäft anzukurbeln. Das hat sie heute nicht mehr nötig, im Gegenteil, bei aktuellen Grundstücksverkäufen werden Höchstpreise erzielt.

Der Medienhafen ist ein Architekturpark, der viele Neugierige anzieht. Der 1999 eröffnete "Neue Zollhof" von Frank O. Gehry hat den Hype ausgelöst. Die drei Bauten sind zum Postkartenmotiv geworden. Das Colorium und der Wolkenbügel über dem Wasser sind weitere Hingucker. Wer heute in den Medienhafen fährt, staunt, weil es nach einigen Jahren Pause nun rasant weitergeht. In direkter Nachbarschaft entstehen die Unternehmenszentralen von Uniper und Trivago. Das "Float" nach Plänen von Renzo Piano und der Trivago-Bau bieten beide knapp 30.000 Quadratmeter Bürofläche und sollen 2018 fertig werden, bei den Hotelvermittlern von Trivago ist zudem noch ein Hochhaus geplant.

Das "Float" von Uniper entsteht nach Plänen des Architekten Renzo Piano. FOTO: Bretz Andreas

Zwei Wohntürme sind außerdem in der Speditionstraße im Bau, und für die Kesselstraße nebenan startet nun ein Architektenwettbewerb. Auch da soll es architektonische Ausrufezeichen geben.

Quelle: RP
 
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