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Düsseldorf
Neue Anlaufstelle für unbegleitete Flüchtlinge

Düsseldorf. Für die Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge (UMF) soll es zum Jahresende in einem ehemaligen Altenheim an der Ludwig-Beck-Straße in Düsseltal eine neue Anlaufstelle geben. "Wir planen dort bis zu 90 Plätze", sagte Jugendamtsleiter Johannes Horn gestern im Jugendhilfeausschuss. Aktuell leben in der Stadt rund 580 junge Flüchtlinge zwischen sechs und 17 Jahren. Zur Jahreswende können es seiner nach Einschätzung nach bis zu 700 sein. Nach wie vor stammt der größte Teil der ohne Eltern eingereisten Kinder und Jugendlichen aus Afghanistan, Syrien, Marokko, dem Irak und Somalia. Nicht alle, die in Düsseldorf ankommen, bleiben auch hier. "Wir setzen etwa vier Wochen an, um zu regeln, ob jemand in der Stadt bleibt. Wer das ausdrücklich wünscht, soll eine Chance dazu erhalten."

(jj)
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