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Düsseldorf
Neue Attraktionen für Osterkirmes

Neue Attraktionen für Osterkirmes 2017 in Düsseldorf
Am Ostersamstag eröffnet die Kirmes auf dem Staufenplatz. Bis dahin haben die Schausteller noch viel zu tun mit dem Aufbau. FOTO: andreas bretz
Düsseldorf. Traditionell eröffnet der Rummel auf dem Staufenplatz die Kirmes-Saison.

Im neuen "Geisterdorf" von Schausteller Hermann Fellerhoff dürfen sich die Besucher bald so richtig gruseln. Auf der 100 Meter langen Strecke geht es dabei im kleinen Wagen durch ein handbemaltes Labyrinth. Neben der neuen Geisterbahn ist in diesem Jahr auch der "Disco-Dance" erstmalig auf der Osterkirmes zu finden. Unter den Schaustellern ist er seit langem als "Der Scheibenwischer" bekannt, da sich die Fahrgäste nebeneinander sitzend, wie ein Putztuch, kreisförmig an der Rückwand entlang bewegen. Neben den beiden Neuerungen wird auch ein Comeback gefeiert: Nach 15 Jahren Pause wird ein Höhenfeuerwerk am Freitag nach Ostern den Höhepunkt der Kirmes markieren.

Natürlich ist bei der ersten Düsseldorfer Kirmes des Jahres auch die Sicherheit ein Thema, nicht erst seit dem Terroranschlag von Berlin, wie Schausteller-Sprecher Oliver Wilmering betont. Verändern mussten die Veranstalter an ihrem Konzept deshalb nichts. "Wir haben das Glück, dass der Platz ein bisschen abseits liegt, da ist eine direkte, schnelle Anfahrt nicht möglich." Außerdem wird der Staufenplatz durch Zaun und Leitplanke geschützt, und dann gibt es ja seit vorigem Jahr noch das große Eingangstor. "Das sieht schön aus", sagt Wilmering, aber es hat vor allem tonnenschwere Fundamente. "Da kommt kein Lkw mit hohem Tempo durch." Auch ein Sicherheitsdienst ist schon lange im Einsatz, weniger aus Sorge vor Terror, sondern weil sich vor Jahren mehrfach Randalierer auf der Osterkirmes trafen.

Inzwischen ist die Osterkirmes wieder vor allem ein Jahrmarkt für die ganze Familie, für den die Schausteller sich 30.000 Besucher wünschen - eine Marke, die voriges Jahr geknackt wurde. Vom 15. bis zum 23. April haben die Fahrgeschäfte täglich von 14 bis 22 Uhr geöffnet - auch das Riesenrad, das hier 2016 Premiere feierte, lässt wieder regelmäßig das Fortuna-Logo in der Mitte leuchten. Um 17 Uhr öffnet sich täglich und bei freiem Eintritt der Vorhang des Puppentheaters.

Seit rund zehn Jahren ist auch der Kirmestaler ein großer Erfolg. Für 20 Euro erhalten Besucher 25 Taler, mit denen sie an den Kirmesbuden jeweils 20 Prozent einsparen können. Die Differenzen tragen die Schausteller, und der Erlös geht am Ende an einen guten Zweck. Voriges Jahr kamen so 1500 Euro für den Verein "Renniere" zusammen, der Kinder mit Nierenerkrankungen unterstützt und auch dieses Jahr wieder gefördert werden soll.

(sg/stt)
 
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