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Düsseldorf
Neue Details zu Möbelhaus an der Theodorstraße

Düsseldorf. Nach langem Kampf erhielt Krieger den Zuschlag für ein Möbelzentrum. Nun geht es um Fassaden und Freiflächen. Von Julia Brabeck

Nachdem im April nach jahrelangem Hin und Her der Krieger Konzern durch die Politik den Zuschlag für den Standort an der Theodorstraße erhalten hat, werden nun die Planungen für die dort vorgesehenen Möbelhäuser vorangetrieben. So lobt das Unternehmen einen Wettbewerb zur Fassadengestaltung und der Freiraumplanung für das geplante Möbelquartier in Rath aus. Sechs Planungsteams werden daran teilnehmen. Der Siegerentwurf wird im August ausgewählt und dann der Öffentlichkeit vorgestellt. Über die Vorgaben des Wettbewerbs wird die Bezirksvertretung 6 am Freitag beraten.

Geplant sind den Unterlagen zufolge drei Möbelhäuser - der Mitnahmemarkt Sconto für Möbel aus dem niedrigen Preissegment, das Designermöbelgeschäft Kriegerhome und das Haupthaus Höffner. Die Gebäude werden U-förmig angeordnet und sich zur Theodorstraße hin öffnen. Insgesamt sollen auf einer Verkaufsfläche von 59.000 Quadratmetern Einrichtungsgegenstände aus allen Sortimenten angeboten werden. Das Baugrundstück selbst ist 135.000 Quadratmeter groß und wird für den Verkehr über die Theodorstraße erschlossen.

Das Möbelhaus Höffner ist dreigeschossig mit Staffelgeschoss geplant. Außer dem Verkauf wird es ein Restaurant, ein Kinderland sowie Verwaltungs- und Schulungsräume für die Mitarbeiter erhalten. Im Untergeschoss wird eine Tiefgarage mit 400 Plätzen errichtet. Oberirdisch werden noch weitere 450 Parkplätze im gesamten Gelände angeordnet. Das Haus Sconto wird zweigeschossig. Kriegerhome soll im ehemaligen Autohaus Brüggemann untergebracht werden, das erst 2008 eröffnet wurde. Die das gesamte Gebäude umschließende Glasfassade soll erhalten bleiben.

Die Fassade von Höffner wird in der für das Unternehmen typischen Farbe Rot gestaltet. Dort soll ein Werbeplakat von zwölf mal acht Metern Größe integriert werden. Sconto hingegen wird an einem orangefarbenen Tor und weiteren gelb-orangen Farbtönen erkennbar sein. Alle Gebäude werden nachts angestrahlt. Zudem wird auch ein Lichtkonzept für das Außengelände entwickelt. Dabei werden energieeffiziente Techniken eingesetzt wie zum Beispiel LED-Lampen. Das Außengelände selbst wird mit Grün- und Wasserflächen sowie Rad- und Fußwegen angelegt. Das bereits vorhandene Feuchtbiotop bleibt weitgehend erhalten. Zudem wird ein rund 45 Meter hoher Werbeturm im westlichen Bereich des Gebiets in der Nähe der A 52 aufgestellt.

Quelle: RP
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