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Kö-Bogen
Neue Wege für die Autos

Kö-Bogen: Die nächsten Schritte beim Bau
Kö-Bogen: Die nächsten Schritte beim Bau FOTO: die developer
Düsseldorf. Wenn im Herbst auf dem Jan-Wellem-Platz die Arbeiten für den Bau der beiden Libeskind-Entwürfe beginnen, soll ein Teil der Autos über die Interimsstraße im Hofgarten rollen. Zudem wird das Rathaus mit Schildern und dem Verkehrsleitsystem auf Alternativ-Routen hinweisen. Von Denisa Richters

Einige Monate vor Beginn der tatsächlichen Bauarbeiten zum ersten Bauabschnitt des Kö-Bogens wird nicht nur das Baufeld für die beiden Libeskind-Neubauten mit dreigeschossiger Tiefgarage auf dem Jan-Wellem-Platz vorbereitet.

Jetzt werden auch immer Details bekannt, wie der Verkehr während der Bauarbeiten im Zentrum der Stadt geleitet werden soll. Die geplante Umleitung der Straßenbahnlinie 715, die nicht mehr die Altstadt anfahren soll, sorgt bereits für reichlich Diskussionsstoff. Auch für den Autoverkehr liegt nun ein Konzept vor.

Bau- und Verkehrsdezernent Gregor Bonin betont, dass die verschiedenen Umleitungsrouten Teil eines "iterativen Prozesses" seien, das heißt, die Experten im Rathaus werden beobachten, ob die einzelnen Umleitungen in der Praxis funktionieren. Falls nicht, werde man nachbessern, wenn es eine Alternative gibt. Laut Verkehrsmanagement-Chefin Andrea Blome wird auf die Umleitungen großräumig hingewiesen, zudem würden die Ampelschaltungen darauf abgestimmt und optimiert.

Interimsstraße Bis zu 8000 Autos sollen über die 351 Meter lange Trasse durch den Hofgarten rollen. Zwischen Theatermuseum und Dreischeibenhaus nimmt sie den Verkehr aus Fischer-/Hofgartenstraße auf, danach stoßen die Fahrzeuge aus Blumenstraße und Berliner Allee in Richtung Heinrich-Heine-Allee dazu und die Trasse wird zweispurig. Über die Ludwig-Zimmermann-Straße wird sie zwischen Steigenberger Parkhotel und Oper zur Heine-Allee geführt.

Route A: Für den Autoverkehr, der aus dem Süden in die Innenstadt kommt. Je nach Ziel fahren die Autos wie bereits heute am Ernst-Reuter-Platz entweder auf die Berliner Allee und dann über die Routen D bis F oder die Oststraße über die Kreuzung Immermannstraße und Tonhallestraße bis zum Knotenpunkt Jacobi-/ Jägerhofstraße. Dort gabelt sich diese Umleitung in die Routen B und C.

Route B: Vom Knoten Jacobi-/ Jägerhofstraße geht's links über die Maximilian-Weyhe-Allee zum Ratinger Tor. Dort können sich Autofahrer entweder Richtung Oberkassel und Joseph-Beuys-Ufer orientieren oder geradeaus (Ratinger Straße) bzw. links (Heine-Allee) in die Altstadt gelangen.

Route C: Richtung Norden werden Autofahrer vom Knoten Jacobi-/ Jägerhofstraße geradeaus in die Prinz-Georg-Straße geführt – und von dort aus in Richtung Duisburg, Messe, Flughafen oder auf die A 52 in Richtung Essen.

Route D: Um auf relativ kurzen Wegen in die Altstadt zu gelangen, können aus dem Süden kommende Autofahrer von der Berliner Allee aus links in die Steinstraße abbiegen, bis zur Breite Straße fahren und von dort geradeaus in die Altstadt oder rechts zur Oberkasseler Brücke.

Route E: Letzte Möglichkeit für Autofahrer aus Richtung Cornelius-/ Graf-Adolf-Straße kommend in die Altstadt zu gelangen. Bei dieser Route biegt man von der Berliner Allee links ab auf den Martin-Luther-Platz, fährt zwischen Schadow Arkaden und Johanneskirche bis zur Kreuzung Blumenstraße. Von dort aus geht es durch die Königstraße, deren Fahrtrichtung gedreht wird, zur Königsallee; von dort aus kann man über die Trinkaus- zur Breite Straße gelangen.

Route F: Bei einer Vollsperrung der Berliner Allee gibt es die Möglichkeit, rechts in die Steinstraße und von dort links in die Kreuzstraße in Richtung Immermann-/ Schadowstraße abzuleiten.

Quelle: RP
 
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