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Düsseldorf
Neuer Name für den Eon-Platz noch offen

Düsseldorf. In zwei bis drei Jahren wird der Energiekonzern Eon im Düsseldorfer Stadtteil Pempelfort Vergangenheit sein: Die Zentrale mit dem berühmten Namen ist bereits vor Monaten nach Essen gezogen, die abgespaltene und in Düsseldorf verbleibende Sparte Uniper zieht in zwei bis drei Jahren in den Medienhafen. Im neuen Gebäude "Float", das die Wiener Immofinanz-Gruppe derzeit an der Holzstraße nach einem Entwurf des Stararchitekten Renzo Piano entwickelt, wird Uniper 28.000 Quadratmeter Bürofläche beziehen. Dann soll auch feststehen, was aus dem Gebäude am derzeitigen Firmensitz am Eon-Platz wird. Es ist im Besitz des Unternehmens.

Klar ist aber, dass der Platz nicht mehr Eon-Platz heißen wird. Die Politik hatte sich parteiübergreifend für eine Umbenennung ausgesprochen, nachdem der Wegzug des Konzerns besiegelt war. Wie der Platz aber heißen wird, ist immer noch offen. Die Stadtverwaltung hatte im Frühsommer einen Vorschlag gemacht, die Fläche nach Ulrich Hartmann, dem früheren Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden von Eon zu benennen. Hartmann, der 2014 gestorben ist, war Träger des Bundesverdienstkreuzes und lange Zeit norwegischer Honorarkonsul. Er soll mit der Benennung als führende Persönlichkeit der deutschen Wirtschaft gewürdigt werden. Die Bezirksvertretung 1 hatte sich jedoch gegen die Benennung ausgesprochen, die SPD favorisierte einen anderen Kandidaten, die Grünen plädierten für eine Frau. Vorerst ist das Thema vertagt, wann der Stadtrat entscheidet, ist offen.

(anh, dr)
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