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Neuer Preis für Gleichstellung

Neuer Preis für Gleichstellung
Elisabeth Wilfart ist Gleichstellungsbeauftragte der Stadt. FOTO: Reichwein
Düsseldorf. Eine breite politische Mehrheit will kommende Woche im Gleichstellungsausschuss einen mit 10.000 Euro dotierten "Preis für Gleichstellung" auf den Weg bringen.

Frau Wilfart, sind Sie enttäuscht, dass das Projekt nicht unter der Überschrift "Frauenpreis" läuft?

Wilfart Im Gegenteil. Der Preis will Geschlechtergerechtigkeit fördern. Das betrifft auch Männer, Transgender, Intersexuelle und andere Gruppen. Die Fokussierung auf Frauen im Titel wäre womöglich plakativer, aber eben nicht korrekt.

Wann wird der Preis verliehen?

Wilfart Erstmals im kommenden Jahr. Dann wieder 2021. Die breite politische Mehrheit befürwortet einen zweijährigen Rhythmus.

Wer hat denn Chancen?

Wilfart Das kann ein Schülerprojekt genauso sein wie eine besondere Initiative von Senioren. Oder ein Wirtschaftsunternehmen, das beim Thema Gleichberechtigung wirklich neue Wege geht. Oder ein Verein, der sich auf diesem Gebiet was traut.

Und wer entscheidet?

Wilfart Stimmt die Politik zu, werden wir eine umfassende Satzung ausarbeiten. Angedacht ist eine vielseitig zusammengesetzte Jury.

(jj)
 
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