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Düsseldorf
Neun von 17 Schülerinnen wurden Lehrerin

Düsseldorf. 50 Jahre nach dem Abitur traf sich eine Mädchenklasse vom Cecilien-Gymnasium.

Elfriede Pätz, Klassenlehrerin von 17 Schülerinnen, muss damals bei den jungen Damen in ihrer Klasse einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Wie anders wäre es sonst zu erklären, dass nach dem Abitur neun von ihnen in den Schuldienst gingen - also mehr als die Hälfte?

Jetzt trafen sich die Damen im Cecilien-Gymnasium wieder, in ihrer alten Lehrstätte. Dort hatten die Elf, die zur Schorlemerstraße gekommen waren, vor 50 Jahren ihr Abitur gemacht. Andrea Giese, gerade auf der Grundschule, als die Damen Abi machten, zeigte ihnen die Veränderungen. "Damals war es noch ein reines Mädchengymnasium", erinnert sich Renate Albeck, die das Klassentreffen organisiert hat. "Unsere Lehrer können wohl nicht so schlecht gewesen sein", meint Ahlbeck, selbst Lehrerin für Deutsch und Französisch und inzwischen pensioniert. Während die meisten nach dem Abitur Oberkassel verließen und in die Ferne - ob nach Brüssel oder an den Bodensee - zogen, ist sie geblieben. Für die angereisten Klassenkameradinnen gab es erst einmal eine Schulbesichtigung. "Als wir in die Quinta gingen, heute würde man sagen in die sechste Klasse, war das Schulgebäude gerade fertiggestellt. "Wir mussten sogar ein Jahr aufs Comenius", ergänzt dazu Ute Brauer. "Das war ein reines Jungen-Gymnasium und wir hatten deswegen Schichtunterricht.

Am Nachmittag nach dem Schulbesuch gab es noch eine Hafenrundfahrt, und anschließend ging es ins Schmittmann, gleich um die Ecke von der ehemaligen Schule. Und wer über Nacht blieb, der schlief in der Jugendherberge in Oberkassel. Irgendwie war es eben fast wir früher.

(wa.)
 
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