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Düsseldorf
Nicht nur Dominikus: Stiftung stößt zweite Klinik ab

Düsseldorf. Der Träger des Heerdter Dominikus-Krankenhauses, die Cherubine-Willimann-Stiftung Arenberg, will nun auch das zweite seiner drei Krankenhäuser verkaufen. Die Belegschaft des Dreifaltigkeits-Krankenhauses in Köln-Braunsfeld ist darüber informiert worden, dass ihr Haus einen neuen Eigentümer erhalten soll. Das Dominikus-Krankenhaus in Heerdt wird derzeit im Rahmen eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung geführt. Die Stiftung betont aber, dass die Situation der beiden Krankenhäuser sehr unterschiedlich sei.

Das Dominikus war durch Verzögerung und Verteuerung der Sanierungsarbeiten in eine finanzielle Schieflage geraten. Auch hier ist man auf der Suche nach einem neuen Eigentümer. In diesen Tagen werden aus den fast 40 Anfangsinteressenten diejenigen herausgefiltert, mit denen man in finale Verhandlungen eintreten möchte. Ende August/Anfang September soll klar sein, wer das Düsseldorfer Krankenhaus übernimmt. Nach Informationen unserer Redaktion haben unter anderem die Uni-Klinik und der Helios-Konzern Interesse signalisiert.

Das Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Köln ist ein Fachkrankenhaus für Sporttraumatologie und Orthopädie, das in den vergangenen Jahren modernisiert und umgebaut wurde. Man wolle den Betrieb durch "die Anbindung an einen größeren und leistungsstarken Träger sichern", sagt Bernhard Grunau, Stiftungsratsvorsitzender der Cherubine-Willimann-Stiftung Arenberg. Der Verkauf des dritten Krankenhauses, der Fabricius-Klinik Remscheid, sei eine strategische Option, die nicht aktuell sei, sagt eine Sprecherin.

(ujr)
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