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NRW-Tag 2016 in Düsseldorf
NRW-Tag-Besucher leiden unter der Hitze

NRW-Tag 2016: NRW-Tag-Besucher leiden unter der Hitze - 30 Menschen in Kliniken
Die NRW-Tag-Besucher tummelten sich, wo immer möglich, im Schatten. FOTO: Bretz, Andreas
Düsseldorf. Ein riesiges Straßenfest am wohl heißesten Tag des Jahres - das war der Samstag auf dem NRW-Tag. Insbesondere den Uniformierten beim großen Festumzug lief der Schweiß aus allen Poren. 30 Personen mussten bis zum Abend in Krankenhäuser gebracht werden. Von Helene Pawlitzki

Schon vormittags hatten die Meteorologen gewarnt: Dieser Samstag wird heiß. Und Hoch "Gerd" brachte dann auch wolkenlosen Himmel und Temperaturen jenseits der 30 Grad. Für die Besucher des NRW-Tags hieß das: Viel schwitzen. Noch mehr trinken. Und jedes Fleckchen Schatten nutzen.

Das hieß dann oft: einmal länger sitzen bleiben statt zu viel rumlaufen. FOTO: Bretz, Andreas

Trotzdem hat die Hitze nach aktuellem Stand kaum negative Auswirkungen auf das Fest zum Landesgeburtstag gehabt. "Der NRW-Tag ist von den Besucherzahlen her etwas gemäßigter angelaufen als bisher erwartet", sagte ein Sprecher der Stadt am späten Samstagnachmittag. Man sei aber trotzdem zufrieden mit der Resonanz. Die Feuerwehr meldete, dass bis 18 Uhr 84 Personen auf der gesamten Veranstaltungsfläche in den Unfallhilfsstellen der Düsseldorfer Hilfsorganisationen behandelt werden mussten. 30 Personen waren zur weiteren Abklärung in die umliegenden Krankenhäuser transportiert worden.

NRW-Tag: Jecken, Schützen und Gäste aus aller Welt beim Umzug FOTO: Bretz, Andreas

Der große Festumzug verlief ohne echte Notfälle - bemerkenswert, denn viele der Teilnehmer trugen dicke Uniformen, riesige Hüte, tanzten, marschierten oder musizierten.

Nur ein Opfer forderte "Gerd": Die Tanzwette sagte die Stadt ab. Um 18 Uhr hätten 728 Menschen auf der Rheinwiese mit Tanzweltmeister Michael Hull tanzen sollen. Die Aktion war Teil einer Wette mit Hannelore Kraft und Thomas Geisel. "Aus Rücksicht auf die Gesundheit der Teilnehmer" sagte die Stadt die Wette ab. "Das Ganze hätte ja auch rund um den Stand einer bekannten Krankenkasse stattgefunden", sagte der Sprecher der Stadt. "Wenn da Leute in der Hitze zusammengebrochen wären, wäre das weniger passend gewesen."

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