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Düsseldorf
OB Geisel und Fürst Albert tafelten bis 3 Uhr

Düsseldorf. Das Sportspektakel zog viele Prominente an. An der Messe war ein VIP-Bereich für 2000 Gäste aufgebaut.

Tour de France in Düsseldorf: Das Spektakel schaute sich auch städtische und überregionale Prominenz an. Im VIP-Bereich an der Messe trafen sich 2000 Menschen.

Bundesliga Heiko Maas war als Bundesjustizminister der ranghöchste politische Gast aus Berlin. Er war Samstag und Sonntag zu Gast, residierte aber nicht im Hotel. "Ich übernachte bei einer Cousine in Himmelgeist", erzählte er. Sie war nach Düsseldorf gezogen, weil ihr Mann eine Professorenstelle an der Heinrich-Heine-Universität erhalten hatte. Helmut Heinen kam aus Köln mit seiner Frau Eva-Maria Heinen zu Besuch und war angetan von der Professionalität der Tour-Organisation. Heinen ist Herausgeber der "Kölnischen Rundschau" und war 16 Jahre lang Präsident des Bundesverbands deutscher Zeitungsverleger (BDZV).

Landesliga Der neue Landtagspräsident André Kuper setzte mit seiner Anwesenheit ein deutliches Zeichen für sein Interesse an der Landeshauptstadt. Er war an beiden Tagen Tour-Gast, was Oberbürgermeister Thomas Geisel sehr freute. Geisel hatte seine ganze Familie im Schlepptau, auch Vater Alfred war nach Düsseldorf gekommen. Gestern kam dann auch der neue Innenminister Herbert Reul.

Stadtwette Polizeipräsident Norbert Wesseler verfolgte am Samstag an der Messe die Zieleinfahrt beim Einzelzeitfahren. Er wettete mit Wolfgang Scheffler (Grüne), ob der deutsche oder der französische Kradpolizist den jeweiligen Radfahrer anführen würde. Bis auf ein einziges Mal drehten die Franzosen mehr am Gas.

Stadt des Lächelns Viele freuten sich über Düsseldorfs Tour-Erfolg. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche "bekommt das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht", stellte Christian Zeelen, Chefredakteur von center.tv, am Samstag von der Bühne aus fest. In der Nacht hatten Hintzsche, Geisel, dessen Berater Peter Kluth, Tour-Chef Christian Prudhomme (alle mit Frauen) im Breidenbacher Hof mit Prinz Albert aus Monaco zusammengesessen und auf den gelungenen Auftakt der Tour angestoßen. Bis 3 Uhr wurde getafelt.

Mann im Zwiespalt Der Düsseldorfer RadrennfahrerRuben Zepuntke verfolgte das Rennen "mit einem weinenden und einem lachenden Auge". Der 24-Jährige wollte an der Tour in seiner Heimatstadt gerne teilnehmen, eine Verletzung im letzten Jahr warf ihn zurück. An der Messe schaute er seinen Sportkollegen mit seiner Mutter Klaudia Zepuntke, die Bürgermeisterin von Düsseldorf ist, zu.

(brö/ujr)
 
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