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Düsseldorf
Oberbilkerin führt zu verschwundenen Orten in der Stadt

Düsseldorf. Bei ihren alternativen Stadtteilführungen "Still loving Oberbilk" hat Alexandra Wehrmann gezeigt, wie liebens- und lebenswert und auch überraschend das Leben im Stadtteil sein kann. Jetzt nimmt sich die Düsseldorfer Journalistin, die in Oberbilk lebt, etwas Neues vor: verschwundene Orte in der Stadt. Denn in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten seien sehr viele Orte, "die den Bewohnern lieb und teuer waren", verschwunden, teilweise trotz größerer Proteste, teils aber auch "ohne viel Brimborium", wie sie sagt.

Fünf solcher Orte will sie mit maximal 30 Teilnehmern am Sonntag, 13. November, aufsuchen und im traditionellen Trauermonat November so dafür sorgen, dass man sich ihrer wieder erinnert und über sie spricht. Mit den Hinweisen auf die einzelnen Stationen geht Alexandra Wehrmann wegen des Überraschungseffekts natürlich im Vorfeld sparsam um. Sie verrät nur so viel: Eine Imbissbude am Bahndamm, die in diesem Jahr abgerissen wurde, und ein Club, den einst nur Eingeweihte finden konnten, sind darunter.

Und wie bei den Führungen durch den Stadtteil Oberbilk werden die Teilnehmer dabei Menschen kennenlernen, die mit den Orten auf die eine oder andere Art verbunden sind und genau darüber erzählen werden.

Teilweise werden die Strecken zu den Orten mit Bus und Bahn zurückgelegt. Die Führung beginnt um 14 Uhr. Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail an salut@theycallitkleinparis.de möglich.

(semi)
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