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Kommen Und Gehen
Orientalisches Restaurant öffnet im Medienhafen

Kommen Und Gehen: Orientalisches Restaurant öffnet im Medienhafen
Ansichten vom Stuttgarter Yaz-Restaurant. In diesem Stil soll auch der Laden im Hafen nach der Neueröffnung eingerichtet und ausgestattet werden. FOTO: Yaz
Düsseldorf. In nichts ist es dem Lokal an der Hammer Straße 17 zurzeit anzusehen, dass in wenigen Wochen bis zu 200 Gäste dort ein orientalisches Flair genießen können. Statt einer Theke mit erdbraunen LED-Lichtern, tiefblauen Sesseln, gutem Essen oder spritzigen Getränken ist ausschließlich eine Baustelle mit offenen Wänden und herumliegenden Kabeln zu erkennen.

"Wir eröffnen Ende Juni", verspricht Kivanc Semen. Er ist Inhaber und Gründer des Restaurants Yaz in Stuttgart und hat sich für seinen ersten Expansionsschritt den Medienhafen Düsseldorf ausgesucht. In der Hauptstadt Baden-Württembergs funktioniere das Yaz sehr gut, sagt Semen. Das kulinarische Yaz-Profil orientiert sich am gesamten Mittelmeerraum - von der spanischen Vorspeisen-Kultur bis zum marokkanischen Tajine-Grilltopf. Orientalisch verfeinerte Snacks, Suppen, Salate und kombinierbare Grill-Gerichte sollen dem Gast neues, schnelles und frisches Essen bieten. Hummus zum Beispiel (Kichererbsenpüree mit Sesam und Gewürzen), Baba Ghanoush (Püree aus gebackenen Auberginen mit Sesampaste) und Tajine (Couscous mit geschmortem Gemüse) seien Spezialitäten, sagt Semen. Ungewöhnliche Suppen, Salate und Grill-Gerichte runden das Angebot ab.

Die original orientalischen Rezepte habe Sterne-Koch Christian Mittermeier für den deutschen Markt angepasst, erzählt Semen. Wie in Stuttgart werde auch in Düsseldorf frisch gekocht, auch wenn das Konzept der Systemgastronomie ausgebildete Köche nicht vorsehe. Hohe Qualität soll das Yaz durch eine ausgefeilte und bewährte Methode bekommen, zum Beispiel durch einen Kettengrill, der perfekte Garzeiten der Gerichte garantiere. Im Service ist eine Mischung aus Selbstbedienung und Servieren geplant: An der Theke bestellt der Gast die Getränke und die Vorspeisen, die er auf einem Tablett mit zu seinem Tisch nimmt. Ist das Hauptgericht fertig, bringt ein Angestellter es an den Platz. Woher weiß der Mitarbeiter, wohin sich die Gäste gesetzt haben? "In den Tabletts steckt der Chip, der sich elektronisch mit dem Tisch verbindet und die Daten an die Theke sendet", sagt Semen. Verwechslungen ausgeschlossen.

(lod)
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