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Düsseldorf
"Papillon" ist für Immobilien-Oscar nominiert

Düsseldorf. Es ist eines der ungewöhnlichsten Wohnbauprojekte der Stadt: An der Pariser Straße in Heerdt wird ein Bunker in ein Wohnhaus umgebaut und erweitert. "Papillon" heißt das Vorhaben von Andreas Bahners und Peter Jung, und im März gewinnt es auch internationale Aufmerksamkeit: Auf der weltweit wichtigsten Immobilienmesse "Mipim" in Cannes ist das Projekt für einen Award nominiert worden, das ist der Oscar der Branche. Konkurrenten in der Kategorie "Revitalisierte Gebäude" sind laut Immobilienzeitung zwei Pariser Objekte namens 25 rue Michel le Comte und Laennec sowie das argentinische Centro Cultural Kirchner (Buenos Aires).

Aus den Wänden des Bunkers wurden große Flächen herausgeschnitten, ganze Räume und Balkone angebaut. Von den 24 Wohnungen sind 22 verkauft, die Größe liegt zwischen 92 und 306 Quadratmeter. Die Verkaufspreise betrugen zwischen 3500 und 7000 Euro pro Quadratmeter. Weitere Besonderheiten: Autoaufzüge zu den Wohnungen, Heizenergie wird aus Eiswasser gewonnen. Gesamtvolumen der Investition: 19 Millionen Euro.

(ujr)
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