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Park & Ride darf kein Luxus sein

Die Rheinbahn will mehr Autofahrer zum Umstieg gewinnen - führt aber Gebühren für Parkplätze ein, auf denen man bislang kostenfrei steht. Das ist ein gewagtes Experiment. Die Idee, Park & Ride zu stärken, ist gut. Wenn es aber zum Luxus wird, werden Berufspendler weiter im eigenen Auto zum Ziel fahren. Da helfen Platzgarantie und modernere Anlagen nicht weiter. Dabei muss Düsseldorf dringend Alternativen zum Auto verbessern. Niemand kann zufrieden sein, wenn der Pkw für vier von fünf Pendlern die beste Wahl ist.

Damit das neue Konzept klappt, braucht die Rheinbahn attraktivere und fairere Tarife - und muss Druck auf den VRR machen. Es kann nicht sein, dass zum Beispiel aus dem direkt benachbarten Meerbusch immer noch Preisstufe B fällig wird. Geschweige denn, man pendelt aus dem VRS-Gebiet. Das schreckt viele ab, die sich grundsätzlich den Umstieg vorstellen könnten. Und wer schon ein Abo hat, sollte fürs Parken möglichst wenig zahlen. Sonst wird die Idee zum Rohrkrepierer.

Quelle: RP
 
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