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Girardetbrücke
Düsseldorf will Pokéstops abschalten lassen

Pokémon-Jagd auf der Girardet-Brücke
Pokémon-Jagd auf der Girardet-Brücke FOTO: Hans-Jürgen Bauer
Düsseldorf. Düsseldorf zieht die Notbremse: Die Stadt hat beantragt, die Pokéstops an der Girardetbrücke abzuschalten. Dort wimmelt es seit Wochen von Pokémon-Go-Spielern, die den Verkehr behindern.

Vorbild für den Antrag ist das Domkapitel in Köln, das sich durch die Massen der Pokémaniacs am Dom bedrängt fühlte. Das Domkapitel hatte deshalb den Spieleentwickler Niantic um die Aufhebung der dortigen Pokémon-Punkte gebeten.

Oberbürgermeister Thomas Geisel hatte beim Besuch auf der Girardetbrücke zwar gesagt, der Hype um das Spiel werde zum Ferienende vorbeisein. Aber die Stadtverwaltung geht nun auf Nummer sicher. Sie hat Niantic um Abschaltung von drei der vier Stops gebeten.

Weil es auf der Girardetbrücke besonders gute Möglichkeiten gibt, in dem Handy-Spiel voran zu kommen, versammeln sich dort seit mehreren Wochen extrem viele Spieler. Ende Juli wurde die Brücke an der Kö daher sogar für den Autoverkehr gesperrt. Die Stadt stellte Dixi-Klos auf. Auch ein Food-Truck zur Verpflegung der Spieler war in der Diskussion. Kritik gab es auch daran, dass Spieler ihre Autos mitten auf der Brücke oder direkt davor parken und dabei die Musik laut aufzudrehen.

Die skurrilsten Pokémon-Go-Vorfälle in NRW FOTO: Laura Ihme
(ujr/hpaw)
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