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Düsseldorf
Politik gibt 7,7 Millionen Euro für Hofgarten-Wiederaufbau frei

So wurde nach Ela in Düsseldorf gepflanzt
So wurde nach Ela in Düsseldorf gepflanzt FOTO: Bretz, Andreas
Düsseldorf. Parkanlagen und insbesondere der denkmalgeschützte Hofgarten standen im Zentrum der Sitzung des Ausschusses für öffentliche Einrichtungen. Dabei zeigte die Politik, wie wichtig ihr Parks sind und stellte einmütig reichlich Geld bereit. Von Denisa Richters

Hofgarten Die schlimmsten Schäden, die der Pfingstorkan "Ela" 2014 in dem Gartendenkmal von Maximilian Weyhe hinterlassen hat, sind rasch behoben worden. Als vorgezogene Maßnahme wurden bisher schon 131 Bäume gepflanzt. Doch es ist viel zu tun, bis der zentrale Park annähernd wieder so hergerichtet ist, wie er vor dem Sturm war. Rund 6,9 der 27 Hektar Fläche müssen bearbeitet werden. Es sind dem Parkpflegewerk, das für den historischen Park erarbeitet wurde, entsprechend Nachpflanzungen von Bäumen und Büschen geplant, aber auch Wege und Gaslaternen werden instandgesetzt. Gartenamtsleiterin Doris Törkel stellte die drei geplanten Bauabschnitte vor: Mit dem ersten soll 2017 begonnen werden, er umfasst den Bereich zwischen Inselstraße, Ehrenhof und Oederallee. 1,6 Millionen Euro sollen dort investiert werden. 1,8 Millionen Euro sind für den zweiten Bauabschnitt im Bereich Reitallee und Buchenwäldchen sowie rund um den "Hexenberg" eingesetzt werden. Die Arbeiten sind für 2018 geplant. Am Ende folgt 2019 der Bereich Jägerhof-/Reitallee sowie Seufzerallee. Für die Grün- und Wegemaßnahmen sind 5,82 Millionen Euro vorgesehen. Für weitere 1,86 Millionen Euro wird die Beleuchtung instandgesetzt. Die Zahl der Gasleuchten soll von 219 vor dem Orkan auf dann 228 steigen. Die Politik gab 7,7 Millionen Euro frei, sie werden in den Haushaltsplanentwurf für 2017 eingestellt.

Vorher-Nachher: Sturm Ela wütete in Düsseldorf FOTO: Andreas Endermann

Neue Parkanlagen Düsseldorf hat nicht nur viele alte Parks, es sind auch etliche neue Grünanlagen hinzugekommen - und zwar durch Neubauprojekte. 81.617 Quadratmeter Grünfläche sind durch neue Wohnviertel wie die Gartenstadt Reitzenstein oder Am Quellenbusch hinzugekommen, 94.803 weitere Quadratmeter kommen durch Projekte wie Belsenpark, Grafental, Glasmacherviertel oder "Vierzig549" an der Hansallee bald hinzu. Über städtebauliche Verträge seien Investoren dazu verpflichtet worden, auch für Grün in den neuen Quartieren zu sorgen, so Törkel. Die Stadt muss anschließend allerdings die Pflegekosten tragen.

Quelle: RP
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