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Düsseldorf
Polizei ermittelt nach Brandeinsatz in Flüchtlingsheim

Düsseldorf. Nach dem mutmaßlichen Brand in der Flüchtlingsunterkunft am Vogelsanger Weg hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Gestern haben sich die Brandermittler der Polizei erneut einen Überblick über die Lage vor Ort verschafft, konnten aber keine eindeutigen Spuren ausmachen. "Wir können einen Brand nach unseren bisherigen Ermittlungen nicht bestätigen", erklärte Polizeisprecherin Anja Kynast unserer Redaktion.

Laut des Roten Kreuzes, das die Flüchtlinge betreut, hat es aber ein Feuer gegeben. Sprecherin Jasmin Schürgers berichtet, der Leiter der Einrichtung habe brennendes Desinfektionsmittel bemerkt, das auf den Kacheln eines Bades verteilt worden war, und den Brand gelöscht. Er wurde mit Verdacht auf Rauchvergiftung in einem Krankenhaus behandelt, konnte aber gestern schon wieder zum Dienst kommen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr bemerkten nach ihrem Eintreffen keine Brandspuren. Fest steht, dass in der Flüchtlingsunterkunft ein Druckknopf der Brandmeldeanlage betätigt wurde, und dadurch die Feuerwehr alarmiert wurde. Kurz darauf informierte die Feuerwehr die Polizei über den Einsatz. Ausschließen will die Feuerwehr nichts: "Desinfektionsmittel verbrennen rückstandslos", erklärte Sprecher Tobias Schülpen. In dem Heim leben rund 150 Menschen, zudem befinden sich Büros in dem Gebäude.

(arl/isf)
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