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Düsseldorf
Polizei stoppt Drogentransport

Düsseldorf. Drei Männer hatten ein Kilogramm Marihuana und Amphetamin bei sich. Von Christian Herrendorf

Ein Verdacht von Zivilfahndern der Autobahnpolizei hat sich bei drei Insassen eines Ford aus dem Kreis Lippe eindrucksvoll bestätigt. Im Kofferraum des Wagens fanden die Beamten eine Plastiktasche mit Amphetamin und eine Druckverschlusstüte mit Marihuana. Die drei Männer (27 bis 30 Jahre alt) aus Ostwestfalen wurden zur Vernehmung mit ins Polizeipräsidium genommen. Während zwei der Verdächtigten anschließend wieder gehen durften, wurde der Jüngste von ihnen dem Haftrichter vorgeführt. Er soll nach ersten Ermittlungen die größte Rolle bei dem Drogentransport gespielt haben, zudem hat er keinen festen Wohnsitz.

Auf dem Gelände einer Tankstelle am Nördlichen Zubringer war den Ermittlern der Wagen aufgefallen. Als sie die Männer baten, sich auszuweisen, erhärtete sich der Verdacht, dass etwas nicht stimmt. Der Ausweis passte offenbar nicht zu dem Mann, der ihn vorlegte. Wenig später hatten die Polizisten die richtige Identität ermittelt und durchsuchten anschließend das Auto. Als sie die Drogen fanden, wehrten sich die Männer gegen die Festnahme. Die Zivifahnder brachen den Widerstand aber zügig und nahmen das Trio mit. Die Liste der Vorwürfe ist entsprechend lang, der schwerste lautet auf banden- und gewerbsmäßigen Drogenhandel. Woher die Männer das Marihuana und das Amphetamin gekauft hatten, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Offenbar hatten die Männer aber geplant, sie über Düsseldorf und das Ruhrgebiet in ihre Heimat nach Ostwestfalen zu bringen.

Zuletzt hatte die Düsseldorfer Polizei Mitte September einen größeren Drogenfund gemeldet. Damals vollstreckten Spezialeinsatzkräfte der Polizei in Eller und Monheim Haftbefehle gegen zwei mutmaßliche Händler und Erpresser. In einer den Männern zugeordneten Wohnung entdeckten die Beamten ein Lager mit mehreren Kilogramm Marihuana und Amphetamin. Zudem standen die beiden Verhafteten im Verdacht, einen Bekannten zum Drogenhandel gezwungen zu haben.

Quelle: RP
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