| 00.00 Uhr

Düsseldorf
Polizist wurde selbst schon Diebstahl-Opfer

Düsseldorf. Diebstähle in Düsseldorf nehmen zu. Gerade große Menschenmengen, die auch heute am 11.11. wieder zu finden sein werden, sind dabei gern gewählte Ziele der Diebe. Wie es sich anfühlt, Opfer eines Taschendiebs zu werden, hat Bundespolizist Jörg Ackmann am eigenen Leib erfahren. "Ich wurde selbst schon beklaut", sagt er, "das war im Urlaub in Spanien. Zuerst hielt mir jemand eine Karte vor die Nase und wollte Auskunft.

Ich habe ihn sofort zur Seite gestoßen, denn ich kenne diesen Diebestrick. Als ich weiterging, kam mir eine größere Gruppe Menschen entgegen und ich musste kurz stoppen. Da war es dann auch schon zu spät und mein Portemonnaie war weg." Die eigene Erfahrung bestärkt Ackmann und seine Kollegen, Menschen auf die potenzielle Gefahr hinzuweisen. "Wir müssen die Bürger sensibilisieren und ihnen vor allem zeigen, wie einfach sie es Dieben machen", erklärt Georg Schimmelpfennig von der Polizei Düsseldorf.

Die wichtigste Regel sei es aufmerksam zu sein, da Diebe nur dann erfolgreich sind, wenn das Opfer abgelenkt ist. Eigene Wertsachen solle man immer im Blick haben und Hand- und Umhängetaschen mit der Verschlussseite zum Körper tragen. Außerdem sei es ratsam, einen gewissen Abstand zu fremden Personen zu halten und immer nur die Wertsachen mit sich zu führen, die auch wirklich benötigt werden. "Wenn man zum Opfer eines Diebstahls wird, muss man die eigenen Kreditkarten sofort sperren lassen und Anzeige erstatten, damit der Täter gefasst werden kann", so Schimmelpfennig.

Im Internet lassen sich weitere Tipps unter www.bundespolizei.de finden.

(jaf)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Düsseldorf: Polizist wurde selbst schon Diebstahl-Opfer


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.