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Hund auf Passanten gehetzt, Polizist verprügelt
Polizisten-Schläger aus Düsseldorf sind schon lange aktenkundig

Düsseldorf. Zwei Tage nach dem Angriff dreier Gewalttäter auf einen Polizisten liegt der Beamte immer noch im Krankenhaus. Der 37-jährige Diensthundeführer hatte in der Nacht zum Dienstag verhindern wollen, dass die drei jungen Männer weiter einen Hund auf Passanten am Grabbeplatz hetzen.

Als der Beamte mit seinem Kollegen eingriff, war er von einem der drei mit Faustschlägen ins Gesicht schwer verletzt worden. Auch die Beamten, die zur Verstärkung herbeigeeilt waren und zwei der Angreifer zu Boden brachten, wurden von einem der beiden bespuckt und beleidigt.

Der dritte Täter hatte, nachdem er auch versucht hatte, den Hund - einen Boxer - auf die Beamten zu hetzen, mit dem Tier die Flucht ergriffen, wurde wenig später an der Neustraße festgenommen.

Die drei Männer im Alter von 20 bis 26 Jahren waren nach ihrer Vernehmung auf freien Fuß gesetzt worden. Gegen sie wird wegen schwerer Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.

Für alle drei war es nicht die erste Vernehmung - sie sind im Zusammenhang mit diversen Straftaten schon seit längerem aktenkundig.

Der Boxer wurde nach ihrer Festnahme ins Tierheim gebracht.

(sg)