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Düsseldorf
Professor kritisiert Tour-Gutachten

Düsseldorf. Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) will heute die Abrechnung des Tour-de-France-Starts vorlegen - nun gibt es neue Kritik an den Argumenten der Befürworter.

Jürgen Schwark, Wirtschaftsprofessor an der Westfälischen Hochschule am Campus Bottrop, nennt das Gutachten, das hohe Gewerbesteuereinnahmen für Düsseldorf durch den Grand Départ ausmacht, für "wissenschaftlich nicht haltbar".

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Das Gutachten besagt, die Tour habe der Stadt rund 2,3 Millionen Euro an zusätzlicher Gewerbesteuer unter anderem durch Umsatz von Gastronomie gebracht. Schwark spricht von höchstens 800.000 Euro - und kritisiert Mängel in der Berechnung. Die Stadt hatte das Papier bei den Wirtschaftsprüfern Deloitte zuerst 2015 in Auftrag gegeben, nach der Tour wurde eine aktualisierte Fassung vorgelegt, für die auch Besucher befragt wurden.

Mittwochvormittag trifft sich die Ratskommission, dann wird die Öffentlichkeit informiert. Die Stadt zahlt wohl 7,5 Millionen Euro.

(arl)
 
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