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Düsseldorf
Prozess um Schlägerei endet mit Freispruch

Düsseldorf. Ein einziger Belastungszeuge, der sich in erhebliche Widersprüche verstrickt hat, genügte dem Landgericht nicht, um einen 20-Jährigen wegen versuchten Totschlags zu verurteilen. Laut Anklage soll er Anfang Oktober 2017 am Bahnhof Eller-Mitte nachts einen Bahnkunden grundlos attackiert, ihn niedergeprügelt, zusammengetreten und durch Hiebe mit einem Schlagstock auf den Hinterkopf fast noch getötet haben. Der Angeklagte hatte das stets bestritten. Doch da es außer dem Augenzeugen keine weiteren Beweismittel gab, ist das Gericht gestern dem Antrag der Staatsanwältin gefolgt und hat den 20-Jährigen freigesprochen.
(wuk)
 
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