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Düsseldorf-Süd
Radschnellweg: Vertrag über Zuständigkeiten fehlt noch

Düsseldorf-Süd. Bei Beginn der Planung des Radschnellweges 2014, der von Neuss über Wersten und Benrath nach Monheim und Langenfeld auf einer Strecke von 36 Kilometern führen soll, gingen Optimisten davon aus, dass mit dem Bau bereits 2017 hätte begonnen werden können. Doch mitnichten - die gesamten Rahmenbedingungen führen derzeit bei der Verwaltung zu der Einschätzung, dass ein Baubeginn frühestens 2020 erfolgen kann.

Das hatten sich die Grünen in der Bezirksvertretung 9 anders vorgestellt. Denn damit verzögert sich auch der Umbau der Kreuzung Münchener Straße/Itterstraße. Dort war es in der Vergangenheit zu vielen Abbiegeunfällen mit Radfahrern gekommen. Die Grünen hatten gehofft, dass die Gefahrenstelle nicht erst beim flächenmäßigen Ausbau des Radschnellewegs beseitigt werden könnte, sondern im Vorgriff darauf schon früher.

Bislang ist aber bei den Behörden noch nicht einmal die Prüfung darüber abgeschlossen, für welche Abschnitte auf dem Gesamtweg der Landesbetrieb Straßen NRW zuständig ist. Laut Verwaltung könne dann erst auf Grundlage dieses Ergebnisses der Vertrag über die Zuständigkeiten der betroffenen Kommunen Neuss, Düsseldorf und Langenfeld verhandelt und unterschrieben werden.

Die Stadt Monheim will ihr Teilstück des Radschnellweges auf eigene Rechnung und damit schneller bauen. Und dabei auf Fördermittel verzichten. Denn auch nach dem Regierungswechsel sei eine Förderquote von 80 Prozent bei städtischen Abschnitten geplant.

(rö)
 
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