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Düsseldorf
Radsporttag würde bei Neuauflage schrumpfen

Düsseldorf. Sportliche Großereignisse werden 2017 noch stärker prägen als dieses Jahr, mögliche Konflikte werden aber offensichtlich deutlich früher angegangen. Die Altstadt-Gemeinschaft bestätigte auf Anfrage, dass die Wunschtermine für die Lange Tafel am Rhein (Mittsommernacht) und das Hohe-Straßen-Fest (dritter Sonntag im September) nicht genehmigt wurden. Das erste Ereignis kollidiert mit der Triathlon-Europameisterschaft, das zweite möglicherweise mit einem weiteren Radsporttag. "Wir sind im Gespräch mit der Stadt, um gute neue Termine zu finden, und sehr guter Hoffnung, dass dies gelingt", sagte Frank Hermsen von der Altstadt-Gemeinschaft.

Ob und wann die Stadt nächstes Jahr einen zweiten Radsporttag ausrichtet, wird derzeit in der Manöverkritik der Erstauflage am vergangenen Wochenende erörtert. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir das wiederholen, weil es sportlich spannend wäre. Dann aber in einer anderen Dimension", sagte Sportdezernent Burkhard Hintzsche. Es habe am Radsporttag einige Rennen gegeben, die sehr gut angenommen worden sein - etwa das Jedermann-Rennen und der Petit Départ für Kinder. Im Sinne der Nachhaltigkeit sollte man diese Reihen fortsetzen. "Wir sind dann aber ja nicht mehr an die Streckenführung der Tour gebunden", sagte Hintzsche. Man könne deshalb einen Kurs und einen Zeitrahmen (halber statt ganzer Tag) finden, der die geringst-mögliche Belastung für Bürger und Anlieger bedeute.

Der Radsporttag war stark kritisiert worden, weil für die Strecke viele Straßen und Parkplätze gesperrt sowie die Betroffenen darüber erst spät informiert worden waren.

(hdf)
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