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Kommen und Gehen
Restaurant "Ah-Un" bietet Wagyu-Rind

Kommen und Gehen: Restaurant "Ah-Un" bietet Wagyu-Rind
Projekt-Koordinator Shu Kanemaki in den Räumen des neuen Restaurants "Ah-Un" an der Hansaallee. FOTO: ANDREAS BRETZ
Düsseldorf. Gerade erst hat Haruhiko Saeki mit dem "Takumi Chicken & Veggie" sein siebtes Restaurant in Düsseldorf eröffnet. Jetzt steht er schon mit dem nächsten in den Startlöchern. Ab Mittwoch können Feinschmecker im "Ah-Un" an der Hansaallee 246 Wagyu-Beef genießen. Von Nicole Esch

Das Fleisch der Wagyu-Rinder gilt als Delikatesse. Es zeichnet sich durch eine langsame und sorgfältige Mast des Rindes aus. Zudem hat das Fleisch einen hohen Fettanteil, der sich gleichmäßig verteilt und für eine schöne Marmorierung sorgt. Die Mitarbeiter des Restaurants wurden extra in Japan in dem richtigen Umgang mit dem Fleisch geschult. Die Qualität spiegelt sich auch in den Preisen des Restaurants wider.

Trotz der hohen Preise wirkt das "Ah-Un" aber keineswegs wie ein Schicki-Micki-Restaurant. Backsteinwände und vom Schreiner maßangefertigte Holzmöbel machen einen eher natürlichen und gemütlichen Eindruck. 58 Gäste passen in das Restaurant. Allerdings gibt es nur zwölf Tische. Das ist ideal für Gruppen, die gerne zusammen essen, für ein romantisches Date ist es aber weniger geeignet. Das gemeinsame Erleben steht im "Ah-Un" im Vordergrund. In jeden der großen Tische ist ein japanischer Grill eingelassen, auf dem die Gäste ihre Fleischstücke selber grillen können. Auf Wunsch kann das Fleisch auch vorher kurz mariniert werden. Das verdecke aber den reinen Geschmack des Fleisches, so Projekt-Koordinator Shu Kanemaki. Er empfiehlt nur Salz, Pfeffer oder etwas Zitrone. Auch Suppen und Salate werden auf der Speisekarte stehen, ebenso ein Fleisch-Sushi. Eine gut ausgestattete Bar, beispielsweise mit japanischem Sake oder japanischen Long Drinks, vervollständigen das Konzept. "Es ist uns wichtig, authentisch zu sein", so Kanemaki.

Das "Yakiniku", das japanische Tisch-Barbecue, ist in Japan so verbreitet wie in Deutschland die Dönerbude. Für jeden Japan-Touristen gehöre solch ein Essen zu seinem Urlaub, sagt Kanemaki. Auch in Düsseldorf gibt es schon einige Gastronomiebetriebe, die etwas in der Art anbieten. Das "Ah-Un" möchte sich von der Konkurrenz mit einem besonderes Lüftungssystem absetzen. Die beim Grillen entstehenden Dämpfe werden nicht von oben abgesaugt, sondern von der Seite. Das sorge dafür, dass die Gäste, wenn sie wieder zur Arbeit oder nach Hause gehen, nicht so sehr nach gebratenem Fleisch riechen.

Quelle: RP
 
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