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Düsseldorf
Rettungskräfte beleidigt? Prozess eingestellt

Düsseldorf. Wegen geringer Schuld hat das Amtsgericht ein Verfahren gegen einen 42-Jährigen eingestellt, der Rettungskräfte bedrängt und beleidigt hatte. Zunächst waren gegen ihn 1500 Euro Strafe verhängt worden wegen versuchter Nötigung. Doch sein Protest hatte Erfolg. Zwei Feuerwehrleute hatten Ende 2016 spätnachts an der Lichtstraße einen Barbesucher, der vom Hocker gekippt war und sich am Kopf verletzt hatte, in eine Klinik bringen wollen. Der betrunkene Angeklagte wollte den Verletzten begleiten und sich in den Rettungswagen drängen. Als das misslang, hatte er einen Retter geschubst, die Männer als "Idioten" und "Spinner" bezeichnet. Wegen seines Alkoholkonsums war seine Schuldfähigkeit wohl erheblich eingeschränkt. Als Buße für den Auftritt muss er nun 800 Euro an die Jugendfeuerwehr zahlen.
(wuk)
 
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