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Rhein-Hochwasser in Urdenbach
Düsseldorfer können nur noch mit dem Boot das Haus verlassen

Rhein-Hochwasser 2018: Düsseldorfer können nur noch mit dem Boot ihr Haus verlassen
FOTO: Hans-Jürgen bauer
Düsseldorf. Torsten Winter und sein Sohn Felix bleiben angesichts der Hochwasserlage gelassen. Seit Samstag wohnen die Düsseldorfer umgeben vom Wasser des Rheins und können nur noch mit dem Boot ans Ufer.

Der Keller der Winters ist leergeräumt - allerdings nicht, weil das Wasser des Flusses hineinzulaufen droht, sondern weil das Grundwasser bei solchen Pegelständen drückt. Zuletzt waren die Bootsfahrten 2011 und 1995 nötig. Damals allerdings war Familie Winter, die direkt am Ausleger in der Urdenbacher Kämpe wohnt, deutlich nervöser.

Seit Tagen steigen die Pegelstände des Rheins. Grund sind viel Regen, aber auch die Schneeschmelze in der Schweiz und Baden-Württemberg. Am Montag soll aktuellen Vorhersagen zufolge die Höchstmarke von 8,30 Meter erreicht werden. "Da wird bei uns noch nicht einmal der Strom abgeschaltet", sagt Winter, der sich noch gut an das Hochwasser von 1995 erinnert.

Rhein-Hochwasser in der Region: Pegel erreichen ihren Höhepunkt

Für die Hochwassertouristen immerhin war die Bootsfahrt etwas besonderes: Für die "Extratour zum alten Rhein" war dieser Sonntag ein guter Tag. Voll war der Gastraum. Ungewöhnlich war der Ausblick über die überflutete Urdenbacher Kämpe: Verkehrsschilder im Wasser, gesperrte Straßen, was trocken war, wurde nass.

 

 

Quelle: RP
 
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