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Düsseldorf
Rheinbahn-Knöllchen haben positive Wirkung

Düsseldorf. Seit knapp sechs Wochen verteilen Rheinbahnfahrer Knöllchen an solche Autofahrer, die mit ihren Fahrzeugen Haltestellen oder Schienen blockieren. Gleich zu Anfang hagelte es Strafzettel, fünf bis zehn am Tag erwirkten die Rheinbahner.

Genau wie Mitarbeiter des Ordnungsamts dürfen sie Falschparker feststellen und ihnen eine offizielle Benachrichtigung ans Auto heften. Der eigentliche Strafzettel kommt dann vom Ordnungsamt - das aber keinen eigenen Mitarbeiter zum Ort des Geschehens schicken muss.

Inzwischen sind es mehr als 240 Tickets geworden - und es werden deutlich weniger. "Es ist tatsächlich so, dass unsere Fahrer den Effekt schon spüren können - selbst an den sonst permanent zugeparkten Ecken sind auffallend seltener Falschparker zu sehen", sagt Rheinbahn-Sprecher Georg Schumacher, der selbst beeindruckt vom Erfolg der Maßnahme ist. Besonders häufig sind Straßen in Flingern (Ackerstraße), Pempelfort (Moltke- und Derendorfer Straße) und in Bilk (Heresbachstraße) betroffen.

Da kommt es am häufigsten zu Verzögerungen etwa durch Zweite-Reihe-Parker. Jetzt hofft die Rheinbahn, dass der Lerneffekt anhält und die Zahl der Störungen durch den Individualverkehr auch für die Fahrgäste spürbar sinken wird.

(sg)
 
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