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Düsseldorf-Süd
Rheinbogen-Gemeinden brechen bei XXL-Aktion mit Traditionen

Düsseldorf-Süd. Kirchengemeinden kommen immer wieder an den Punkt, an dem sie erkennen müssen, dass Traditionen keinen Sitz mehr im Leben der Menschen haben - wie "Der "Tag des Ewigen Gebets". Da bleiben die Bänke heute leer.

Das war auch in der Seelsorgeeinheit Düsseldorfer Rheinbogen so. Deshalb haben der Pfarrgemeinderat und die Seelsorger die Notbremse gezogen. "Manchmal ist es einfach so, wir müssen mit Traditionen brechen, um etwas völlig Neues zu gestalten", sagt Pastoralreferent Martin Kürble.

Mit diesem Anspruch haben sich die Mitarbeiter auf die Suche nach neuen Ideen für den Tag des Ewigen Gebets gemacht. "Und wir haben reichlich gefunden", sagt Kürble Der Erfolg war vergangenes Jahr so groß, dass es nun eine XXL-Version gibt. In 27 Stunden, von Freitag, 28. Oktober, 15 Uhr, bis zum 29. Oktober um 18 Uhr, wird es viele Angebote unter der Überschrift "Gott tut gut" geben. "Dabei bleiben wir nah bei den Menschen. Wir wollen zeigen, auf welche Weise Gott den Menschen gut tut", sagt Kürble.

Dabei werden unterschiedliche Zielgruppen angesprochen. Trauernde können den Abend des Trostes besuchen, kranke Menschen Stärkung finden. Eine besondere Aktion ist das "Wohlfühl-Buffet". Seit einigen Wochen laden die Gemeinden Bedürftige ein, am Freitagnachmittag in den Pfarrsaal in Wersten zu kommen. Dort wird ein Buffet aufgebaut, an dem sich bedürftige Menschen aus den Stadtteilen satt essen können. Dazu gibt es Musik und eine schöne Atmosphäre. "Wichtig ist uns, dass Jesus erkennbar mit dabei ist, denn er ist der Gastgeber", sagt Kürble. Deshalb wird auf dem Buffet ein ganz besonderes Gerät stehen: Eine Monstranz mit der Hostie, die für die Katholiken der Leib Jesu ist. Auch bei allen anderen Aktionen wird das gewandelte Brot dabei sein. So bei einer Ausstellung auf dem Kamper Acker. Hier wird in einem Zelt eine Fotoausstellung mit Menschen aus den Stadtteilen zu sehen sein. In der Nacht vom Freitag auf den Samstag wird es von 1 Uhr bis 6.20 Uhr einen Live-Stream im Internet geben. Die Netzgemeinde kann Gebete und Gedanken über die sozialen Netzwerke in die Kirche zum Allerheiligsten schicken. www.meinegemein.de

Quelle: RP
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