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Hohe Pegelstände des Rheins
Nach dem Hochwasser kommen die Aufräumarbeiten

Die Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser laufen auf Hochtouren
Die Aufräumarbeiten nach dem Hochwasser laufen auf Hochtouren FOTO: Luzie Reimann
Düsseldorf. In den letzten Tagen ist der Rhein manchen Städten ziemlich nahe gerückt - aber jetzt zieht er wieder ab. Die Pegelstände fallen, und da sich kein starker Regen ankündigt, dürfte das Hochwasser fürs erste überstanden sein. Es steht jedoch eine Menge Arbeit an.

In NRW beginnen mit dem Zurückweichen des Hochwassers die Aufräumarbeiten. Schlamm, Holz und Abfälle müssen weggeräumt werden, was nach Einschätzung der Behörden etwa in Köln ein bis zwei Wochen in Anspruch nehmen wird. Die Schifffahrt kann voraussichtlich von Mittwoch an wieder aufgenommen werden.

In Düsseldorf war in der Nacht zum Dienstag der Höchststand mit 8,38 Metern erreicht worden. Bis Dienstagmittag war der Pegelstand auf 8,30 Meter gefallen. In Köln sanken die Pegelstände um ein bis zwei Zentimeter in der Stunde. "Das Hochwasserereignis wurde ohne Störungen gemanagt", sagte am Dienstag der Vorstand der Kölner Stadtentwässerungsbetriebe, Otto Schaaf. Man sei dementsprechend zufrieden. Für die nächsten Tage werde kein starker Regen mehr erwartet, so dass das Hochwasser dann noch schneller zurückgehen dürfte.

Rhein-Hochwasser in der Region: Pegel erreichen ihren Höhepunkt

Ab Mittwoch sollen die Schiffe wieder fahren

Ein Sprecher des Schifffahrtsamtes Köln sagte, in der Nacht zum Mittwoch werde der Pegelstand von 8,30 Metern unterschritten werden. Dann sei der Rhein im Abschnitt Köln automatisch wieder für die Schifffahrt freigegeben. Im Duisburger Hafen hatten bis Dienstagmittag über 100 Schiffe angelegt, davon rund 70 wegen des Hochwassers. Die Schifffahrt auf der Mosel lief schon am Dienstag nach mehrtägiger Zwangspause wieder an.

Ein Hochwasser wie in den vergangenen Tagen komme etwa alle zwei bis fünf Jahre vor, sagte Schaaf. Es entstehe, wenn es im gesamten Einzugsgebiet des Rheins stark und dauerhaft regne. Schon seit längerem sei es mild, so dass der Regen nicht als Schnee falle. Dann entstehe eine Situation wie in den vergangenen Tagen.

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Der Rhein war seit Jahresende angeschwollen und hatte in Städten und Gemeinden ufernahe Straßen, Promenaden, Landungsstege und Wiesen überflutet. Zu großen Überschwemmungen von Wohngebieten kam es aber nicht.

(hpaw/lnw)
 
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