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Düsseldorf
Rudern für Menschen mit Krebs

Düsseldorf: Rudern für Menschen mit Krebs
Zahlreiche Teilnehmer ruderten am Wochenende im Medienhafen für den guten Zweck. FOTO: Andreas Endermann
Düsseldorf. Es stimmte einfach alles bei der Benefiz-Regatta "Düsseldorf am Ruder für Menschen mit Krebs" im Medienhafen. Bunt, quirlig und gut gelaunt gingen die Ruder-Teams auf die 250 Meter lange Rennstrecke in Höhe des Courtyards Marriott Hotels.

Familien-, Vereins-, Firmen- und Schülerboote - sie alle präsentierten sich hochmotiviert und wollten gewinnen. "Wir sind überwältigt vom Interesse an unserer Veranstaltung", meint Cheforganisatorin Dinah Oelschläger von der Krebsgesellschaft NRW, die nicht zu allen Teilnahme-Wünschen Ja sagen konnte. "Sonst hätte die Regatta bis in die Dunkelheit gedauert."

So waren es 63 Teams, die in den Ruder-Vierern ihr Bestes gaben. Dazu hatte jedes Boot einen Steuermann des Ruderclubs Germania an Bord, um ohne Schwierigkeiten ins Ziel zu kommen. Mitglieder des Ruderclubs Hamm hatten sich zuvor bemüht, den Teams das Ruder-ABC beizubringen. Die Fahrt der Boote, in denen viele Ruderer durch phantasievolle Kostüme auffielen, wurde von den Fans auf der Kaimauer lautstark unterstützt. Besonders viel Anfeuerung bekamen Boote, in denen ehemals Krebskranke aus Selbsthilfegruppen an den Riemen saßen.

Bei aller Begeisterung für den Sport fanden am Hafenbecken auch Informationsstände entlang der Rennstrecke das Interesse der Besucher. "Unser Ziel, mit dem Erlös der Regatta Projekte der Krebsgesellschaft zu fördern, dürften wir erreicht haben", stellte Oelschläger zufrieden fest.

Das Ziel erreichte auch das Boot "Die gesunden 4" der Stadt Düsseldorf. Mit an Bord - wie alle Crewmitglieder im perfekten Matrosen-Outfit: Gesundheitsdezernent Andreas Meyer-Falcke. Er fasste die gelungene Veranstaltung treffend so zusammen: "Heute haben wir alle gewonnen, weil es um die Gesundheit geht."

(mjo)
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