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Düsseldorf
S-Bahnhof Gerresheim bleibt ein Ärgernis

Düsseldorf. Auch die Flüchtlingsunterkunft an der Torfbruchstraße ist am Dienstag ein Thema in der Bezirksvertretung 7. Von Marc Ingel

Am Dienstag, 23. Februar, tagt ab 17 Uhr die Bezirksvertretung 7 im Rathaus Gerresheim, Neusser Tor 12. Was steht unter anderem auf der Tagesordnung? 1. Hinweisschilder am S-Bahnhof in Gerresheim fehlen 2. Die geplante Flüchtlingsunterkunft an der Torfbruchstraße 3. Das Filialkonzept der Deutschen Post für Gerresheim Warum sind diese Themen wichtig für die Bürger?

1. Es kann doch nicht so schwer sein, an einem hoch frequentierten S-Bahnhof wie in Gerresheim Schilder anzubringen, die dem Fahrgast anzeigen, zu welchen Straßen die Ausgänge führen.

Ebenso fehlt der Hinweis auf Straßenbahn- und Bushaltestellen. Dass an den Treppen, die zu den Bahnsteigen führen, keinerlei Beschriftungen angebracht sind, welche S-Bahn wo abfährt, überrascht da auch nicht mehr. Seitdem feststehe, dass der Gerresheimer S-Bahnhof umgebaut und saniert werde (allerdings frühestens in drei Jahren), weigere sich die Bahn offenbar, Geld in die Hand zu nehmen, um den vielen Fahrgästen die Nutzung zu vereinfachen, bemängeln die Grünen und verweisen auf ihren Antrag vom September 2014 bezüglich der fehlenden Wegweiser. "Und der ist leider immer noch aktuell."

2. Es könnte die fünfte Flüchtlingsunterkunft für den Stadtbezirk 7 sein: Am letzten "Runden Tisch Asyl" präsentierte die Verwaltung die möglichen neuen Standorte für weitere Unterkünfte, darunter überraschend auch ein kaum noch genutzter Sportplatz hinter einem Neubau an der Torfbruchstraße. Die CDU will dazu nun Näheres wissen: unter anderem die Art der Bebauung, die Zahl der Flüchtlinge und inwieweit überhaupt das Gespräch mit Anwohnern und dem betroffenen Verein gesucht wurde.

3. Dass die Deutsche Post ihr Filialnetz zunehmend ausdünnt, ist bekannt. Der Standort an der Künnestraße in Gerresheim, einer Seitenstraße der Heyestraße, wurde im September vergangenen Jahres geschlossen. Die Post ließ mitteilen, man suche einen neuen Partner, seitdem ist nichts passiert. Gerade Senioren ärgern sich darüber, der Weg ins Gerresheimer Zentrum ist ihnen zu beschwerlich. Der Ärger steigerte sich noch bei den Anwohnern, als im Zuge der Kanalbauarbeiten auf der Heyestraße "über Nacht" auch noch einer der wenigen verbliebenen Briefkästen verschwand.

Die SPD fragt jetzt nach dem Sachstand.

Quelle: RP
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