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Düsseldorf
Schüler sehen Düsseldorf mit eigenen Augen

Düsseldorf. Im Rathaus sind die Bilder aus dem Wettbewerb noch bis Mittwoch zu sehen. Von Ina Armbruster

Düsseldorf scheint für Schüler überwiegend eines zu sein: bunt. Die meisten Werke, die derzeit die Flure des Erdgeschosses im Rathaus zieren, sind fröhlich und farbenfroh. Da ist die große Medaille, die auf der einen Seite die Geschichte und das Brauchtum der Stadt darstellt, auf der anderen die moderne, flippige Stadt.

Der Verein "Ein Stein/Rheinländisches Informations- und Bildungsforum" hatte alle Schüler ab der fünften Klasse aufgerufen, sich am Kreativwettbewerb "Düsseldorf in meinen Augen" zu beteiligen. Erlaubt waren Bilder, Fotos und 3D-Gestaltungen. Mehr als 160 Werke gingen ein, 60 davon wurden für die Ausstellung im Rathaus ausgewählt. Eine Jury aus fünf Künstlerinnen kürte die herausragenden Arbeiten. Bürgermeister Friedrich Conzen ehrte die Gewinner - jeweils drei Schüler pro Altersstufe und Kunst-Kategorie. "Wir sind begeistert von der großen Beteiligung und der Qualität der Werke", sagte Kiki Sand vom Verein "Ein Stein". "Mit dem Wettbewerb wollen wir das künstlerische Potenzial und die Kreativität der Kinder und Jugendlichen in Düsseldorf aufzeigen und somit auch einen Beitrag für Engagement und ästhetische Bildung schaffen."

Harine Suthan war in der Kategorie "Bildnerische Gestaltung/Oberstufe" erfolgreich. Ihr Werk gewann den ersten Platz. "Als unsere Lehrerin uns von dem Wettbewerb erzählte, haben meine Mitschüler direkt auf mich gezeigt", erzählte sie lachend. Schließlich wussten ihre Freunde, dass sie gerne künstlerisch tätig ist. Jeden Tag hat sie an ihrem Bild gearbeitet - die ganzen Sommerferien hindurch.

Entstanden ist eine detailreiche, gezeichnete Collage mit unzähligen Wahrzeichen der Stadt - von berühmten Persönlichkeiten über Bauwerke, bis hin zum roten Plüsch-Löwen, dem Düsseldorfer Maskottchen. "Ich bin gerade noch pünktlich fertig geworden und habe das Bild eine Stunde vor Abgabeschluss eingereicht." Der Aufwand hat sich gelohnt, die Jury hat das Potenzial der Schülerin erkannt. Sie würde ihr Hobby gerne zum Beruf machen und nach dem Abitur Kunst auf Lehramt studieren.

Der Wettbewerb soll 2016 unter dem Titel "Ich sehe was, was du nicht siehst" in die nächste Runde gehen. Mehr unter: www.ribif.de

Quelle: RP
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