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Düsseldorf
Schüler steuern Roboter im Museum Kunstpalast

Düsseldorf. Dass Maschinen mehr und mehr Einzug in den menschlichen Alltag halten, ist fast jedem geläufig. Dass dies seit Jahrzehnten auch für die Kunst gilt, zeigt die Ausstellung "Jean Tinguely. Super Meta Maxi" ab dem 23. April im Museum Kunstpalast. Der Schweizer gilt als einer der Hauptvertreter von kinetischer Kunst, die besonders technische Konstruktionen in den Mittelpunkt stellt, die oft durch Wind, Wasser oder die Gravitation angetrieben werden. Vorab konnte sich eine Schulklasse bei einem Besuch des Museumsateliers ein bereits Bild davon machen.

Neben mit Malstiften präparierten Robotern, die per Fernsteuerung oder iPad gesteuert werden, findet sich dort auch eine sogenannte Kugelbahn, die besonders für Kinder von pädagogischem Wert ist. "Die Kinder, die an dem Mitmachatelier teilnehmen, werden so spielerisch an kognitive und motorische Fragestellungen herangeführt", sagt Silvia Neysters, Leiterin für kulturelle Bildung und Pädagogik des Museums. Umgesetzt wurde das Motto "Alles bewegt sich" maßgeblich von den Düsseldorfer Künstlern Axel Naß und Carl Hager, die unter anderem die Spielzeuge zu Zeichenmaschinen umgebaut haben. Gefördert wird das Mitmachatelier von der Commerzbank-Stiftung, die es zudem ermöglicht, dass 50 Gruppen - wie Schulklassen - Freiführungen erhalten. "Damit möchten wir insbesondere Zielgruppen erreichen, die nicht automatisch den Weg in solch eine Ausstellung finden", sagt Astrid Kiesling Taskin, Vorstand der Stiftung. Eine Anmeldung ist unter der Telefonnummer 56642160 möglich.

(kro)
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