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Düsseldorf
Kreuzkirche bekommt einen großen Veranstaltungssaal

Düsseldorf: Kreuzkirche bekommt einen großen Veranstaltungssaal
Anfang des kommenden Jahres soll der sanierte Gemeindesaal der Kreuzkirche den Bürgern zur Verfügung stehen FOTO: Andreas Endermann
Düsseldorf. Der Saal bietet nach Fertigstellung Platz für 600 Personen. Vor allen Brauchtumsvereine freuen sich über den neuen Raum. Von Wolfgang Berney

Das ist eine gute Nachricht für Schützen, Karnevalisten und andere Vereine in Derendorf. Der Stadtteil bekommt einen attraktiven neuen Saal. Derzeit sieht man an der Kreuzkirche zwar nur Handwerker bei der Arbeit und große Bauschuttcontainer. Doch Anfang 2017 soll der sanierte Gemeindesaal den Bürgern zur Verfügung stehen.

Ein besonderer Vorteil: Er liegt ausgesprochen verkehrsgünstig, ist auch für ältere Menschen mit dem öffentlichen Nahverkehr bequem erreichbar. Der große Saal bietet nach Fertigstellung Platz für 600 Personen in Sitzreihen oder 300 Personen an Tischen. Und eine Bühne gibt es dort dann auch - mit moderner Technik.

Das Gebäude neben der Kirche an der Collenbachstraße in Derendorf war in die Jahre gekommen. Die Heizung fiel oft aus, die Toiletten waren marode. Bei der Ausschreibung bekam das Architekturbüro "thelenarchitekten" von der Moltkestraße den Zuschlag. Besonderen Wert legte die Kirchengemeinde, zu der auch Oberbürgermeister Thomas Geisel als Presbyter gehört, auf eine neu gestaltete Eingangssituation. Der künftige Haupteingang zum Gemeindesaal, angrenzend mit einem neu geschaffenen eleganten Vorbau, bleibt nicht mehr wie bisher im Innenhof versteckt, sondern liegt an der Straßenseite.

Der zweigeschossige Baukörper aus den 1930er Jahren ist denkmalgeschützt. Darauf haben die Architekten Rücksicht genommen. "Wir haben uns daran gehalten: Modernisierung bei möglicher Erhaltung der historischen Substanz", sagt die Architektin Architektin Andrea Thelen. In den Fassaden werden zum Beispiel die historischen Fensterteilungen wiederhergestellt, der sandsteinfarbene Natursteinbelag bleibt ebenso erhalten wie die ebenfalls denkmalgeschützte Beleuchtung in den Räumen. Ein entscheidender Eingriff ist die Verlängerung des Seitenfoyers im ersten und zweiten Obergeschoss. Vom Gemeindebüro, künftig im Erdgeschoss, sind über einen behindertengerechten Aufzug dann sämtliche Etagen zu erreichen.

Architektin Thelen: "Unser Gesamtkonzept der Transparenz wird durch die Einbettung der neu gestalteten Außenanlagen in den öffentlichen Stadtraum vervollständigt."

Quelle: RP
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