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Düsseldorf
Schuhmesse GDS setzt auf digitale Marktplätze

Düsseldorf. Fluch und Segen zugleich bedeutet für die Schuhbranche die steigende Relevanz des Onlinegeschäfts. Während der Schuheinzelhandel auch auf der heute endenden Schuhmesse GDS das Sterben von kleinen, inhabergeführten Schuhgeschäften beklagte, begeben sich die Macher der GDS auf einen digitalen Marktplatz.

Mit dem Projekt "GDS 365' wird die Messe zum Jahresanfang durch eine Art digitale und damit ganzjährige Messe ergänzt. Dort können Aussteller ihre Ware präsentieren. Dazu kooperiert die GDS mit der Plattform www.wewantshoes.com. So soll vor allem Einkäufern geholfen werden, die neuesten Informationen über Produkte zu bekommen, ihre Orderprozesse zu optimieren und bessere Kaufentscheidungen zu treffen. "GDS-Einkäufer können jederzeit die zugangsgeschützten digitalen Showrooms der Aussteller besuchen - egal wo sie sind. Sie können sich auch noch nach der Messe über die neuesten Produkte informieren und das ganze Jahr lang die Vor- und Nachorder einfach und effizient abwickeln", sagt GDS-Direktorin Kirstin Deutelmoser. Am ersten Messeabend hatten Einkäufer und Hersteller außerdem die Möglichkeit, sich im "Quartier Bohème" kennenzulernen und auszutauschen.

Neben den Trends für die Saison 2016/17 gab es auf der Messe auch neue technische Lösungen zu sehen. So konnten Besucher einen 3D-Fußscanner testen oder der Premiere einer Smartphone-App beiwohnen, mit der die Kunden ihre Füße selbst abscannen und damit ihre Größe passend für jedes Schuhmodell ermitteln können.

(vpa)
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