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Düsseldorf
Schulbegleiter sollen bei neuen Anbietern arbeiten

Düsseldorf. Ab dem Schuljahr 2016/2017 werden die Schulbegleiter für bislang 420 Kinder mit Handicap im Unterricht von der Graf-Recke-Stiftung Erziehung und Bildung sowie der Initiative integratives Lernen vermittelt.

Das erklärte Roland Buschhausen, Leiter des Sozialamts, im Ausschuss für Gesundheit und Soziales. Die beiden Anbieter hatten sich auf eine öffentliche Ausschreibung hin beworben. Sie seien stark daran interessiert, Schulbegleiter, die derzeit noch bei einem der bislang 30 verschiedenen Anbietern tätig waren, zu vermitteln, versicherte Buschhausen. So könnten bewährte Kräfte ihre Arbeit fortsetzen, unnötige Wechsel ließen sich damit leichter vermeiden.

Der Verein Initiative integratives Lernen hat sich auf Schulbegleiter für Kinder mit autistischer Behinderung spezialisiert, die Graf-Recke-Stiftung kümmert sich um Begleiter für die Förderschwerpunkte geistige sowie emotionale und soziale Entwicklung, außerdem körperliche und multiple Behinderungen. Ein Grund für die Umstrukturierung, die unter dem Titel "Pooling" bundesweit angestoßen wird, ist, dass Schulbegleiter bei gleichem Förderbedarf mehr als ein Kind betreuen sollen. Denn zu viele Schulbegleiter in einer Klasse wirkten sich störend aus. In zwei Düsseldorfer Schulen sei das Pooling bereits mit gutem Erfolg getestet worden, erklärte Buschhausen.

(stz)
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